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Fast 40 Tote bei Massenpanik

während Hindu-Fest in Indien

Allahabad - Bei einer Massenpanik beim weltgrößten religiösen Fest am „heiligen Fluss“ Ganges in Nordindien sind mindestens 36 Menschen getötet worden. Dutzende weitere wurden verletzt, wie ein Sprecher der indischen Eisenbahn am Montag sagte. Die Massenpanik ereignete sich am Sonntagabend unter Hindu-Pilgern an einem Bahnhof der Stadt Allahabad nahe des Kumbh-Mela-Fests, die Opfer wurden totgetrampelt. Der Cheforganisator des Pilgerfestes trat einen Tag nach der Katastrophge zurück. Er übernehme die „moralische Verantwortung“, sagte Mohammad Azam Khan am Montag in Lucknow. Der Regionalregierung des Bundesstaates Uttar Pradesh zufolge gab das Geländer einer Fußgängerbrücke unter dem Druck der Menschen nach, die sich darauf niedergelassen hatten. Dem widersprach Eisenbahnminister Pawan Kumar Bansal, der zum Ort des Unglücks eilte. Er machte die riesigen Menschenmassen für die Katastrophe verantwortlich und verwies auf die laufenden Ermittlungen. Augenzeugen berichteten indes, die Polizei habe mit Schlagstöcken auf die Menge eingeknüppelt und Panik ausgelöst. AFP/dpa

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