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Frühblüher machen sich gut in Weidenkörben oder Emaille-Gefäßen. Foto: dpa
Frühblüher machen sich gut in Weidenkörben oder Emaille-Gefäßen. Foto: dpaFoto: dpa-tmn

Frühblüher Ton in Ton kombinieren

Edel und schick sieht eine Kombination von Töpfen aus, die mit gleichfarbigen Pflanzen gefüllt sind. Dafür bietet sich etwa Gelb an, ergänzt mit Orange und Rot, erläutert die Fachgruppe Jungpflanzen im Bundesverband Zierpflanzen in Bonn. Ein Kombinationsbeispiel besteht aus Primeln (Primula acaulis), Ranunkeln (Ranunculus asiaticus), Stiefmütterchen (Viola) und Nelkenwurz (Geum). Euphorbia sowie die Kräuter Thymian und Salbei ergänzen das Bild. Dazu passen gut hellbraune Tontöpfe.

Als Alternativen zu den Gefäßen schlägt die Fachgruppe vor, Haushaltswaren ihrem Zweck zu entfremden. Man kann ausrangierte Zink-Wannen und Eimer oder alte Emaille-Gefäße bepflanzen. Körbe aus Weide oder Sisal sollten allerdings mit einer wasserfesten Folie ausgelegt werden. dpa

Heuschnupfenzeit beginnt

Nasen triefen, Augen jucken: Die Heuschnupfenzeit hat begonnen. Fast im ganzen Bundesgebiet sind die Frühblüher Hasel und Erle bereits in der Luft. „Es ist aber noch kein starker Pollenflug“, sagte Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach am Donnerstag.

Etwa 20 Prozent der Bevölkerung entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Pollenallergie. Besonders aggressiv sind die Blütenstäube der Birke, die später als Pollen von Erle und Hasel fliegen. Im vorigen Jahr sei der April der Birken-Monat gewesen, berichtete der Allergologe Horst Müsken aus Bad Lippspringe. Der Birkenbaum setze seine Pollen in sehr kurzer Zeit in großen Mengen frei. „Die Birke ist im Vormarsch“, sagte Müsken, der auch im Vorstand der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst arbeitet. So habe die Birke 2011 einen Anteil von 50 Prozent an allen Pollen gehabt, 2012 seien es schon 59 Prozent gewesen.

Laut DAAB reagieren die meisten Allergiker auf Pollen von Gräsern und der Birke. Die Symptome reichen von schmerzhaft juckenden Augen, Dauerniesen, Schlafstörungen und Atemnot bis zu Bronchialasthma. dpa

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