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Blutiger Cricket-Schläger im

Haus von Pistorius gefunden

Kapstadt - Die Polizei hat nach Angaben der südafrikanischen Zeitung „City Press“ im Haus des mordverdächtigen Paralympics-Stars Oscar Pistorius einen blutverschmierten Kricketschläger gefunden. Die am frühen Donnerstag getötete Freundin des Athleten, das ehemalige Model Reeva Steenkamp, habe schwere Kopfverletzungen gehabt, berichtete das Blatt. Bisher hatten die Ermittlungsbehörden lediglich von Schussverletzungen Steenkamps gesprochen. Offiziell halten sich die Ermittlungsbehörden im Fall Pistorius sehr zurück. Allerdings berichten südafrikanische Medien aus anonymen Polizeiquellen. Laut „City Press“ trug Steenkamp zum Zeitpunkt der Tat ein Nachthemd. Sollte sich diese Information bewahrheiten, widerspräche das der These, dass Pistorius seine Freundin für einen Einbrecher gehalten und versehentlich erschossen habe. Pistorius befindet sich in Polizeigewahrsam in Pretoria. Am Dienstag wird ein Gericht über die Mordanklage der Staatsanwaltschaft und eine mögliche Freilassung auf Kaution befinden. dpa/Tsp

Beben in Griechenland und Italien

versetzen Hunderte in Angst

Rom/Athen - Zwei Seebeben der Stärke 4,9 und 4,8 haben am Sonntagmorgen den Westen und Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes erschüttert. Es sei niemand verletzt worden, berichtete der staatliche Radiosender ERA-Patras. „Das Beben war stark. Hier sind viele Menschen auf die Straßen gerannt. Gottseidank wurde niemand verletzt“, sagte Panagiotis Tagaris, ein Einwohner der Kleinstadt Zacharo an der Westküste der Peloponnes-Halbinsel. Ein Erdbeben am Samstagabend im Zentrum Italiens löste dort Panik bei den Bewohnern aus. Verletzte gab es laut Feuerwehr nicht und auch Häuser blieben größtenteils unversehrt, dennoch wurden in Sora bei Rom Notunterkünfte für verängstigte Bewohner eingerichtet. Das Beben hatte eine Stärke von 4,8 und ereignete sich in den Abruzzen, wo im April 2009 die Stadt L’Aquila von einem verheerenden Erdbeben getroffen wurde. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik lag das Epizentrum des Bebens in Frosinone zwischen Rom und Neapel. In Rom schwankten Häuser, in Frosinone rannten Menschen in Panik auf die Straßen. In Isola del Liri erlitt eine 63-Jährige einen Herzinfarkt und starb später im Krankenhaus. dpa/AFP

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