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Assange hofft auf Mandat

als Fahrkarte in die Freiheit

Sydney - Wikileaks-Gründer Julian Assange hofft, nach einem möglichen Erfolg bei der Wahl zum australischen Oberhaus im September die ecuadorianische Botschaft in London verlassen zu können. Wenn er ein Parlamentsmandat habe, werde das US-Justizministerium aus Sorge um diplomatische Verwicklungen von weiterer Strafverfolgung gegen ihn absehen, sagte Assange dem australischen Internetmagazin „The Conversation“. Die britische Regierung werde dem folgen. Falls London ihn nicht ausreisen lasse, „wären die politischen Kosten des Status Quo noch höher“, sagte er. Der Australier hält sich seit Juni 2012 in der ecuadorianischen Botschaft auf, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort werden ihm Sexualdelikte zur Last gelegt. Assange argumentiert, er könnte in die USA ausgeliefert werden, wo ihm wegen der Veröffentlichung vertraulicher US-Dokumente der Prozess gemacht werden könnte. Ecuador hat Assange politisches Asyl zugesichert. Der 41-Jährige hatte Ende Januar im Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gegeben, dass er für den australischen Senat kandidieren werde. Die Wahlen sind für den 14. September angesetzt. AFP

Möbel-Mafia soll Mordopfer

in Moskau einzementiert haben

Moskau - Russlands Möbel-Mafia soll einen 36-jährigen Lokalpolitiker entführt und in einem Fass einzementiert haben. Die Leiche von Michail Pachomow sei in einer Garage in Noginsk rund 50 Kilometer östlich von Moskau entdeckt worden, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. Elf Verdächtige, darunter ein früherer Vize-Wohnungsbauminister des Gebiets Moskau, wurden festgenommen. Pachomow soll zum Zeitpunkt des Überfalls umgerechnet 10 000 Euro bei sich getragen haben. Medien zufolge war er in illegale Geschäfte mit dem Einrichten neuer Wohnungen verwickelt. dpa

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