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15-Jährige schießt im Unterricht

und verletzt Schüler



Magdeburg/Wernigerode - Mit einer Schreckschusspistole hat eine Jugendliche in einer Schule in Wernigerode im Harz um sich geschossen und dabei einen Jungen verletzt. Der 14-Jährige erlitt bei dem Vorfall am Dienstagmorgen ein Knalltrauma, wie die Polizei in Magdeburg mitteilte. Schüler stürmten aus Angst vor einem Amoklauf aus dem Klassenzimmer. Andere verharrten geschockt. Einem Jungen gelang es, die 15-Jährige auf dem Flur zu überwältigen. Er nahm ihr die Waffe ab. Das Motiv des Mädchens war zunächst unklar, auch die Herkunft der Schreckschusswaffe. Die Polizei evakuierte die Schule und durchsuchte das Gebäude. Der Unterricht wurde in allen Klassen abgebrochen. dpa

Erst nach 250 000-Euro-Androhung

fing die Telekom an zu arbeiten

Lüneburg - Weil sie nicht länger auf einen Telefonanschluss warten wollten, sind zwei Rechtsanwältinnen in Lüneburg vor Gericht gezogen – mit Erfolg: Das Amtsgericht drohte der Telekom an, ein Ordnungsgeld von 250 000 Euro zu verhängen, falls der Telefonanschluss nicht innerhalb von 24 Stunden eingerichtet werde. Kurz vor Ablauf dieser Frist konnten die Frauen in ihrer neuen Kanzlei laut einem Bericht der „Landeszeitung“ wieder telefonieren. Als Alternative zur Geldzahlung seien bis zu sechs Monate Haft angedroht worden, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Die Telekom wies die Verantwortung für die Verzögerungen von sich. Nach Angaben eines Sprechers war der anstehende Umzug der Kanzlei dem damaligen Anbieter der Anwältinnen gemeldet worden. Dieser habe dann eine unvollständige Adresse an die Telekom weitergeleitet, so dass ein Techniker, der den Anschluss einrichten wollte, die Kanzlei nicht finden konnte. dpa

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