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„Falscher Rockefeller“ wegen Mordes schuldig gesprochen



Los Angeles - Der als „falscher Rockefeller“ bekannt gewordene Deutsche Christian Karl Gerhartsreiter ist in Kalifornien wegen Mordes schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen in Los Angeles sahen es als erwiesen an, dass Gerhartsreiter vor knapp 30 Jahren den Sohn seiner damaligen Vermieterin getötet hat. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert. Das Strafmaß soll im Juni verkündet werden. Laut Staatsanwaltschaft droht Gerhartsreiter eine Haftstrafe zwischen 26 Jahren und lebenslänglich. Der Deutsche hatte in den USA eine Reihe von falschen Identitäten angenommen und sich zuletzt als Spross der berühmten Rockefeller-Familie ausgegeben. AFP

Radarwarngeräte

bleiben verboten

Flensburg - Die Verkehrsminister der Länder halten am Verbot von mobilen Radarwarngeräten für Autofahrer fest. Bei ihrer Konferenz in Flensburg hätten sich zwölf Länder für das Verbot und nur vier für die Erlaubnis der Geräte ausgesprochen, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU). Die Mehrheit sei der Meinung gewesen, eine Freigabe von Radarwarngeräten würde die „Undiszipliniertheit“ der Verkehrsteilnehmer fördern. Nur Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen hätten eine Freigabe befürwortet. Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) hatte für die Zulassung plädiert, da das bisherige Verbot kaum zu kontrollieren sei und die Geräte auch der Verkehrssicherheit dienten. Der ADAC begrüßte die sächsische Forderung. dpa

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