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Nach Mord an Landrat sucht

die Polizei nach einem Motiv



Hameln - Nach den tödlichen Schüssen auf den Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Rüdiger Butte (SPD), suchen die Ermittler weiter nach den Motiven des Täters. Der Politiker war am Freitagvormittag von einem 74-Jährigen in seinem Büro mit einem großkalibrigen Revolver erschossen worden. Fest steht bislang, dass der Todesschütze ein Waffennarr war und seit Jahren Ärger mit der Justiz und der Verwaltung hatte. Er erschoss sich kurz nach der Tat selbst. Nach Angaben der Polizei hatte der Todesschütze am Freitag längere Zeit auf den Landrat gewartet. Kurz nachdem Butte den 74-Jährigen am Vormittag mit in sein Dienstzimmer genommen hatte, kam es zu einer Auseinandersetzung. Dann fielen die tödlichen Schüsse. Dem Schützen war der Waffenschein entzogen worden. 2009 wurde er wegen Waffenbesitzes zudem verurteilt. Er war in der Vergangenheit auch wiederholt mit Straftaten wie Körperverletzung, Urkundenfälschung oder Betrug aufgefallen. Deswegen glauben die Fahnder, dass möglicherweise die „verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen“ des Mannes mit dem Landkreis etwas mit der Tat zu tun haben. dpa

Offenbar Wrackteil eines Flugzeugs

vom 11. September gefunden

New York - Fast zwölf Jahre nach den Anschlägen vom 11. September ist offenbar in New York ein Teil eines der beteiligten Flugzeuge gefunden worden. Wie die Polizei am Freitag (Ortszeit) mitteilte, entdeckte ein Bauteam bereits am Mittwoch ein 1,50 Meter hohes und 90 Zentimeter breites Stück eines Landungsgestells. Es befand sich eingekeilt zwischen zwei Gebäuden in Manhattan, zwei Häuserblocks vom eingestürzten World Trade Center entfernt. Auf dem Teil sei eine Identifikationsnummer von Boeing deutlich erkennbar gewesen, sagte ein Polizeisprecher in New York. Am 11. September 2001 wurden zwei Verkehrsflugzeuge in die WTC-Zwillingstürme gelenkt. Dabei starben fast 3000 Menschen. rtr

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