NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Fahrer schuld an Busunglück

in der Schweiz?

Brüssel - Nach dem Busunfall einer belgischen Schülergruppe im Schweizer Wallis konzentrieren sich die Ermittlungen zur Ursache auf den Gesundheitszustand des Fahrers. Der ermittelnde Schweizer Staatsanwalt Olivier Elsig wolle in dieser Woche zunächst den belgischen Hinterbliebenen zwei medizinische Gutachten vorstellen, hieß es am Dienstag in mehreren belgischen Zeitungen. Darin gehe es um eine mögliche Herzschwäche und den Konsum von Antidepressiva des Busfahrers, der selbst zu den Todesopfern gehörte. Der Bus war am 13. März 2012 in einem Autobahntunnel im Schweizer Wallis mit zwei Schulklassen an Bord verunglückt. Der Bus kam von der Spur ab und prallte frontal gegen eine Betonmauer. Von den 52 Insassen wurden 28 getötet, darunter 22 Kinder.AFP

Russen monieren Abstimmungsfehler beim Eurovision Song Contest

Moskau - Das russische Ergebnis des Eurovision Song Contest beschäftigt sogar die Politik. Außenminister Sergej Lawrow hat Aserbaidschan „Stimmenraub“ vorgeworfen. Die russische Kandidatin Dina Garipowa hatte überraschend null Punkte aus dem Nachbarland erhalten – dabei war sie bei der dortigen SMS-Wahl auf dem zweiten Platz gelandet. Aserbaidschans Außenminister Elmar Mamedjarow versprach, die Panne aufzuklären. Das aserbaidschanische Staatsfernsehen als verantwortlicher Sender müsse sich Fragen gefallen lassen, sagte Mamedjarow. „Diese haarsträubende Aktion darf nicht unbeantwortet bleiben“, forderte Lawrow. Zuvor hatte sich schon der autoritär regierende Präsident Ilcham Alijew „ernstlich besorgt“ über die verschwundenen Stimmen gezeigt.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben