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Loveparade-Gutachter fällt vernichtendes Urteil über Duisburg



Duisburg - Der britische Panikforscher Keith Still erhebt nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ in einem Gutachten zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg schwere Vorwürfe. Mit dem von der Stadt genehmigten Konzept sei es nicht einmal theoretisch möglich gewesen, den Umzug gefahrlos durchzuführen, berichtete das Blatt am Samstag. Still, Professor an der Buckinghamshire New University, ist von der Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung der Katastrophe beauftragt. Dem Bericht zufolge schreibt er in seinem Gutachten, die Verantwortlichen hätten vorher nicht einmal die erwarteten Besucherströme addiert. Mit einfachen Berechnungen hätte man feststellen können, dass die Rampe auf dem Gelände für die erwartete Besucherzahl viel zu klein gewesen sei. Am 24. Juli 2010 waren bei dem Technofest 21 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 500 wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 15 Beschuldigte, darunter Mitarbeiter der Stadt Duisburg. dpa

Schießerei bei Polizeikontrolle: Beamter verletzt, Verdächtiger tot

Geltendorf - Bei einer Schießerei zwischen zwei Polizisten und einem Mann sind in Bayern ein Beamter angeschossen und der Verdächtige getötet worden. Die Beamten wollten am Samstagmittag in Geltendorf ein Fahrzeug in einem Waldgebiet in der Nähe des Bahnhofs überprüfen. Bei der Kontrolle habe der Mann, der neben dem Wagen war, sofort das Feuer auf die Polizisten eröffnet, die daraufhin zurückschossen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt mitteilte. dpa

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