NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Französischer Zoll findet

gefälschtes Aspirin in Rekordmenge

Paris - Der französische Zoll hat 1,2 Millionen Dosen gefälschten Aspirins aus China beschlagnahmt. Die unwirksamen Arzneimittel seien in einer Schiffsladung mit Tee aus China versteckt gewesen und am 17. Mai im Hafen von Le Havre in Nordwestfrankreich entdeckt worden, teilte das Wirtschaftsministerium in Paris mit. Demnach handelte es sich um die größte jemals in der EU gefundene Menge gefälschter Medikamente. Den Angaben zufolge bestanden die Tabletten vor allem aus Glukose und enthielten keine Wirkstoffe. Die Placebos sollten laut dem Wirtschaftsministerium an eine spanische Firma mit Sitz auf den Balearen geliefert werden, um auf der iberischen Halbinsel, in Südfrankreich sowie im französischsprachigen Afrika vertrieben zu werden. AFP

Straßenkrawalle in Schweden

lassen deutlich nach

Stockholm - Die nächtlichen Unruhen in Stockholm und anderen schwedischen Städten sind am Wochenende deutlich abgeflaut. „Die Lage entspannt sich Stück für Stück“, sagte der zuständige Polizeisprecher Kjell Lindgren am Sonntag über die beiden vorausgegangenen Nächte. Es seien zwar an einer Schule in einer südlichen Vorstadt von Stockholm wieder Scheiben eingeworfen worden, und die Polizei habe insgesamt 16 Personen vorübergehend festgenommen, weil sie der Vorbereitung von Gewalttaten verdächtigt würden. „Aber es gab weder Ansammlungen von Gewalttätern noch Attacken auf unsere Beamten“, sagte Lindgren. Nach Rundfunkberichten zündeten Jugendliche in den Städten Lysekil und Varberg erneut Autos an. dpa

Deutsche Bahn will Graffiti-Sprüher

mit Drohnen filmen

Berlin - Die Deutsche Bahn will Graffiti-Sprüher künftig mit Hilfe kleiner Kamera-Drohnen aus der Luft jagen. In den kommenden Wochen solle die neue Technik getestet werden, bestätigte ein Sprecher des bundeseigenen Konzerns einen Bericht aus der „Bild am Sonntag“. Mit Wärmebildkameras sollen Sprüher etwa auf Abstellanlagen für Züge aufgespürt und gefilmt werden. „Wir müssen neue Wege bei der Graffiti-Bekämpfung gehen“, sagte der Sicherheitschef der Bahn, Gerd Neubeck. Allein im vergangenen Jahr habe die Bahn rund 14 000 Graffiti erfasst. Der entstandene Schaden liege bei 7,6 Millionen Euro. Der Flugschreiber der Drohnen solle alle Aufnahmen inklusive Standortdaten gerichtsfest dokumentieren, um Täter juristisch belangen zu können, hieß es. Der neue System koste 60 000 Euro. dpa

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