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Häftling fleht bei Merkel um Hilfe

Berlin - Jens Söring hofft seit 22 Jahren, dass er aus dem Gefängnis kommt. Er beteuert seine Unschuld, bestreitet, 1985 die Eltern seiner damaligen Freundin umgebracht zu haben. Nun setzt er auf die mächtigste Frau und den mächtigsten Mann der Welt. Söring hofft, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Treffen mit Barack Obama in der nächsten Woche in Berlin seinen Fall zur Sprache bringen wird. Auf seiner Homepage hat er im Mai einen Brief veröffentlicht. Darin heißt es: „Auch wende ich mich an Berlin und bitte, nein, flehe und schreie um Hilfe: Wenn US-Präsident Barack Obama im Juni nach Berlin kommt (...) Holen Sie mich bitte heim!“ Söring verbüßt in Dillwyn im Bundesstaat Virginia eine lebenslange Haftstrafe. dpa

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