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Akku-Lampen für Radler

sollen erlaubt werden



Berlin - Für Radfahrer sollen voraussichtlich bald aufsteckbare Akku-Lampen erlaubt sein. Das sieht eine Änderung der Straßenverkehrszulassungsordnung vor, über die der Bundesrat am Freitag abstimmen soll. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sagte der „Saarbrücker Zeitung“: „Viele Radler sind bereits heute mit Akku-Beleuchtung unterwegs – im Grunde rechtswidrig, obwohl die Beleuchtung oft heller als alte Dynamo-Lichter und vor allem auch im Stehen sichtbar ist.“ Nun solle die Rechtslage dem Stand der Technik angepasst werden, ohne Abstriche bei der Sicherheit. Laut einer Empfehlung des Bundesratsverkehrsausschusses sollen künftig „für den Betrieb der aktiven lichttechnischen Einrichtungen auch wiederaufladbare Energiespeicher“ verwendet werden dürfen. Dabei muss über eine Anzeige „dem Fahrer die Kapazität sinnfällig angezeigt werden“. Bisher sind Lichtmaschinen, also Dynamos, Pflicht. Mit der Neuregelung wären Radler, die mit Akku-Lampen unterwegs sind, auch vor der bisher drohenden Geldbuße von 15 Euro sicher. dpa

Loch im Deich bei Fischbeck

wieder komplett geschlossen

Magdeburg - Nach wochenlangem Kampf ist das gewaltige Loch im Deich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt wieder komplett geschlossen. Seit Freitagabend hält eine Spundwand aus Stahl das Wasser zurück, wie eine Sprecherin des Krisenstabs in Magdeburg am Samstag sagte. Mitte Juni waren an der Deich-Bruchstelle zunächst drei Lastkähne versenkt worden, um die Wassermassen einzudämmen. Hinter dem gebrochenen Deich waren zahlreiche Dörfer evakuiert worden. Der Elbepegel steigt inzwischen wieder an, der Scheitel eines neuen, aber deutlich kleineren Hochwassers wurde am Wochenende in Sachsen-Anhalt erwartet und soll Fischbeck am Montag erreichen. Nach Angaben des Krisenstabs sind an einigen Stellen wieder Deichwachen unterwegs, um die an einigen Stellen stark durchnässten Deiche zu kontrollieren. In Dresden fahren seit Samstag wieder Dampfer auf der Elbe. „Der Betrieb ist aber wegen des Hochwassers noch eingeschränkt“, sagte eine Sprecherin der Sächsischen Dampfschifffahrt. Vorerst gebe es nur Stadtrundfahrten und Touren zum Schloss Pillnitz. Ein Grund: Die Salonschiffe passen noch nicht unter den Brücken durch, der Pegel sinkt hier aber weiter. AFP/dpa

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