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Eine Flasche kann vorübergehend den Gießdienst übernehmen. Foto: dpa
Eine Flasche kann vorübergehend den Gießdienst übernehmen. Foto: dpaFoto: dpa-tmn

Tomatenpflanzen brauchen ein Dach

Tomaten sind anfällig für die Kraut- und Braunfäule. Die Pilzkrankheiten bilden schwarz-braune Flecken an den Blättern und Früchten. Hobbygärtner können die Pflanzen davor schützen, indem diese unter ein Dach oder in ein Gewächshaus als Regenschutz kommen, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Denn Feuchtigkeit fördere Infektionen. Daher sollten die Tomaten so gegossen werden, dass nur die Erde, aber nicht die Blätter nass werden. Sie werden besser nicht zu dicht im Beet gepflanzt, so dass genug Luft an die Pflanze kommt. Werden Blätter oder Früchte dennoch befallen, müssen sie sofort entfernt werden. Die Tomate braucht viel und regelmäßig Wasser. Das verbessere die Qualität der Früchte, und diese platzen nicht, erklärt die Kammer.dpa



Zitruspflanzen-Schädlinge abkratzen
Schädlinge an Zitruspflanzen können einfach abgekratzt werden. Das helfe bei einem leichten Befall meist schon, erläutert der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Alternativ schneiden Hobbygärtner die Pflanze am besten leicht zurück. Ist der Zitronen- oder Orangenbaum stark befallen, sollten sie Pflanzenschutzmittel verwenden. Danach dürfen die Früchte aber nicht mehr verzehrt werden. dpa



Leiter im 70–Grad-Winkel aufstellen

Auf Klappleitern stehen Gärtner sicherer, wenn die Seiten einen Winkel von rund 70 Grad bilden. Wer die Leiter beim Baumschneiden zusätzlich an Ästen abstützt, wählt am besten gesunde Zweige in Stammnähe, rät der Verbraucherinformationsdienst aid für die Obsternte. Diese Zweige seien in der Regel stabiler. Alternativ biete sich ein Zurrgurt an, um die Leiter am Baum festzumachen. Gerade auf bewachsenem Boden sei es sinnvoll, die Leiter mit mindestens sieben Zentimeter langen Metallspitzen im Boden abzusichern. Sie verhindern, dass das Gerät wegrutscht. Unebenheiten am Hang gleiche eine Erweiterung für die Beine aus, eine Holmverlängerung. dpa

Pflanzen die Flasche geben

Während des Urlaubs können sich Pflanzen mit Hilfe von Plastikflaschen selbst mit Wasser versorgen. Je nach Größe des Topfes kommen eine oder mehrere gefüllte Flaschen mit der Öffnung nach unten in das Substrat, erläutert das Blumenbüro in Düsseldorf. Der Deckel bleibt drauf, er bekommt aber Löcher. Kleine Pflanzen im Topf können alternativ Wasser über einen Faden aus einem Eimer ziehen. Dieser wird etwas erhöht zu den Töpfen gestellt, je ein Bindfaden verbindet den Wassereimer mit dem Pflanzgefäß. Darüber holt sich die Pflanze für bis zu drei Wochen, was sie braucht. dpa

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