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Straßen drohen in der Hitze

zu platzen oder zu schmelzen

Bremen - Die Sommerhitze bringt manche Straßen zum Schmelzen oder zum Platzen. „Der Asphalt hochbelasteter Straßen weicht bei ungefähr 70 Grad auf“, warnte Peter Renken vom Braunschweiger Institut für Straßenwesen am Dienstag. Jetzt bei der extrem prallen Sonne könne dies sogar schon bei 55 bis 60 Grad passieren. Schwere Laster verformten dann den weichen Untergrund. Es könnten sich gefährliche Spurrillen im Asphalt bilden. Besonders auf bayerischen Autobahnen ist nach Angaben der Autobahndirektion Süd derzeit zudem das Problem sogenannter Blow-ups massiv. Dabei dehnen sich Betonplatten in der Hitze aus, Fahrbahnteile werden aufgesprengt. dpa

Beschäftigte haben

keinen Anspruch auf Klimaanlage

Dortmund - Steigt die Temperatur in nicht klimatisierten Büroräumen über 26 Grad, können Arbeitnehmer darauf pochen, dass der Arbeitgeber aktiv wird. Diesen Grenzwert sieht die Arbeitsstättenverordnung vor. Darauf weist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hin. Einen Anspruch auf klimatisierte Räume oder hitzefrei haben Beschäftigte aber nicht. Hilfreich ist oft, die Arbeitszeit anzupassen. Das kann zum Beispiel ein früherer Beginn sein oder der Verzicht auf Überstunden. Auch kurze, zusätzliche Pausen von etwa zehn Minuten sind gut. Kommen Klimaanlagen zum Einsatz, dürften sie nicht zu kalt eingestellt sein. Sonst können Arbeitnehmer einen Hitzeschock bekommen, wenn sie das Gebäude verlassen. Selbst bei hohen Temperaturen dürfen Büroräume nicht stärker als bis auf 22 oder 21 Grad Celsius heruntergekühlt werden.INFO BAUA] dpa

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