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Feuerwehr löscht Brand

in IC-Speisewagen



Bruchsal - Feuer im Bordrestaurant eines Intercity-Zuges hat bei Bruchsal einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Während der Fahrt sei die Spülmaschine in Brand geraten, sagte eine Bahnsprecherin am Sonntag. Der Zug habe sofort gestoppt und die örtliche Feuerwehr sei alarmiert worden. „Während des knapp zweistündigen Einsatzes war die ICE-Strecke zwischen Stuttgart und Mannheim in beiden Richtungen gesperrt“, sagte die Sprecherin. Auslöser für das Feuer sei vermutlich ein Kurzschluss gewesen. Weil für die Löscharbeiten die Stromleitungen abgeschaltet werden mussten, war am bislang heißesten Tag des Jahres auch die Klimaanlage in den Waggons ausgefallen. Allerdings sei es gelungen, die Anlage über eine Batterie zumindest kurzzeitig immer wieder einzuschalten, sagte die Sprecherin. „Es war zum Glück noch am frühen Morgen, deshalb war es nicht so heiß.“ Der Zug, der von Stuttgart nach Sylt fahren sollte, habe danach bis zum nächsten Bahnhof fahren können. Dort seien die Fahrgäste in einen anderen Zug umgestiegen. dpa

Eisbär in Kanada greift US-Anwalt

im Schlaf an

Montréal - Ein Wanderer ist im Osten Kanadas durch einen Eisbären lebensgefährlich verletzt worden. Wie ein Krankenhaus in Montréal mitteilte, war der Anwalt Matt Dyer aus dem US-Bundesstaat Maine nach der Eisbär-Attacke weiterhin in Lebensgefahr. Eine Sprecherin des Krankenhauses erklärte, seine Frau sei an seiner Seite. Ihrer Aussage nach gehe es ihm zunehmend besser. Er erhalte großartige Pflege, die ihm dabei helfen dürfte, am Leben zu bleiben. Medien berichteten, der Eisbär habe Dyer im Schlaf angegriffen, als er im Nationalpark Torngatberge im Norden der Provinz Neufundland und Labrador mit sieben anderen Wanderern zeltete. Das Tier habe den erfahrenen Wanderer aus seinem Zelt gerissen und mehrfach gebissen. Dyer habe gegen den Bären gekämpft und seine Begleiter hätten Leuchtraketen abgeschossen, um das Raubtier zu vertreiben, sagte Dyers Frau der US-Zeitung „Sun Journal“. Schließlich habe der Eisbär von ihrem Mann abgelassen. Im 2005 gegründeten Nationalpark Torngatberge leben viele Exemplare des vom Aussterben bedrohten Eisbären. AFP

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