NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gestank aus Wohnung

kann Kündigungsgrund sein

Wetzlar - Ein ständig aus der Wohnung dringender starker Gestank kann ein Kündigungsgrund sein. Denn der Hausfrieden könne dadurch nachhaltig gestört werden, befand das Amtsgericht Wetzlar (Az.: 38 C 1389/12(38)), wie die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ (Heft 15/2013) des Eigentümerverbandes Haus und Grund Berlin berichtet. Daher sei eine fristlose Kündigung durchaus gerechtfertigt. Die Richter stellten nach einem Ortstermin fest, wegen fehlender Körperhygiene der stark rauchenden Mieter und fehlender Reinigungsmaßnahmen rieche es in der Tat im ganzen Haus sehr penetrant. Das müssten die übrigen Mieter nicht hinnehmen. dpa

Katholische Kirche stellt

homosexuellen Organisten ein

Kopenhagen - Dänemarks katholischer Bischof Czeslaw Kozon hat die Anstellung eines Kirchenmusikers genehmigt, der in einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt. Zunächst habe der Bischof von Kopenhagen die Bewerbung von Ole Knudsen abgelehnt und dies mit der Lebensform des Organisten begründet, berichtet die Tageszeitung „Kristeligt Dagblad“. Dies habe zu heftigen Reaktionen von Gemeindemitgliedern und Kirchenangehörigen im Internet geführt und wohl den Meinungsumschwung bewirkt, sagte Knudsen. Weiter vermutete er als Erklärung für die Meinungsänderung seine eigene Aussage, wonach er und sein Lebensgefährte in sexueller Enthaltsamkeit lebten. Das habe er dem Bischof in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. Die Kirchenrechtlerin Lisbet Christoffersen erklärte dagegen , die Entscheidung könne auch arbeitsrechtliche Gründe haben, nachdem die Kirche in anderen Ländern in ähnlichen Fällen Probleme bekommen habe. Auch in Dänemark hätte die Sache vor dem Ausschuss für Gleichberechtigung landen können. KNA

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