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„NZZ“: Hoher Wettbetrag aus Schweden für Literaturnobelpreis

Zürich/Stockholm/London - Das britische Wettbüro Ladbroke hat vorübergehend alle Wetten für den kenianischen Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o als neuen Literaturnobelpreisträger ausgesetzt, nachdem auf ihn ein außergewöhnlich hoher Wettbetrag aus Schweden eingesetzt worden war. Das berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“ („NZZ“) unter Berufung auf den Literaturblog „The Literary Saloon“. Als der Kenianer wieder auf die Wettliste gesetzt wurde, war die Quote mehr als halbiert. Das vorübergehende Aussetzen bei einem hohen Wetteinsatz und die anschließende Korrektur der Quote ist an sich ein normaler Vorgang, egal, ob es um ein Pferderennen oder einen Nobelpreis geht. Die Tatsache aber, dass es sich offensichtlich um einen sehr hohen Betrag handelt, und er aus Schweden kam, hat die Frage aufgeworfen, ob diesmal sehr viel früher als sonst der Name des Gewinners durchgesickert ist. Laut „The Literary Saloon“ gehörte Ngugi wa Thiong’o zu den Finalisten beim Literaturnobelpreis und war im Haus, als die Schwedische Akademie im Frühjahr im Stockholmer „Kulturhuset“ die Namen der Bewerber sichtete. Die „NZZ“ stellt die Frage, ob die Akademie unter diesen misslichen Umständen bei dem vermutlich gefassten Beschluss bleiben wird. os

Straßenhunde in Rumänien sollen

ab sofort getötet werden können

Bukarest - Streunende Hunde in Rumänien sollen ab sofort getötet werden können, wenn sich nicht innerhalb von zwei Wochen ein Besitzer meldet. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete am Dienstag das Parlament in Bukarest. Vor einer Woche war ein vierjähriger Junge von einem Rudel Straßenhunde angefallen und totgebissen worden. Gegen die neue Regelung hatten Tierschützer im Vorfeld massiv protestiert. AFP

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