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Hawaiianerin

erhält

ihren vollen Namen auf Ausweis



San Francisco - Nach einer Beschwerde von Janice Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele will der US-Bundesstaat Hawaii die Längenbegrenzung von Namen auf seinen Ausweisen ändern. Wie der TV-Sender KHON2 am Freitag (Ortszeit) berichtete, werde der Name der Frau auf die neuen Führerscheine und Identifikationskarten passen, die ihretwegen zum Jahreswechsel eingeführt würden. Bislang musste die Hawaiianerin in diesen Papieren auf den letzten Buchstaben ihres Nachnamens verzichten, was zu ihrer Beschwerde führte. Zunächst hätten die Behörden noch versucht, sie davon zu überzeugen, wieder ihren wesentlich kürzeren Mädchennamen anzunehmen. Der Fall wurde von Medien rund um den Globus aufgegriffen. „Ich hatte den ganzen Tag über Anrufe von überall auf der Welt wegen dieser Geschichte. Ich hoffe, dass sie künftig für andere Menschen Probleme löst“, sagte Keihanaikukauakahihuliheekahaunaele. dpa

Vier Tote und viele Vermisste

bei Flutkatastrophe in Colorado

Washington - Die Zahl der Toten wegen schweren Überschwemmungen im US-Staat Colorado ist auf vier gestiegen. Allein im Bezirk Boulder im Nordosten galten dem Sender CNN zufolge am Samstag mehr als 200 Menschen als vermisst. Allerdings rechneten die Behörden damit, dass die Zahl wesentlich schrumpft, wenn Rettungskräfte tagsüber in durch das Wasser abgeschnittenen Orten von Tür zu Tür gegangen sind. Für das Wochenende sagten Meteorologen weitere Regenfälle voraus, wenn auch weniger heftig als in den vergangenen Tagen. Da sich der Boden aber inzwischen so stark vollgesogen hat, wurde vorerst noch keine Entspannung erwartet. US-Präsident Barack Obama hat für die Region den Notstand ausgerufen, nachdem dort an einem Tag mehr Regen gefallen war als sonst in einem ganzen Jahr. Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse, Autos und auch Häuser wurden von den Wassermassen mitgerissen. Tausende Menschen sind vor den Fluten auf der Flucht. In der Nacht zum Samstag (Ortszeit) wurden CNN zufolge etwa 800 Menschen aus zwei Ortschaften von Angehörigen in Sicherheit gebracht. dpa

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