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6,4 Millionen Besucher –

6,7 Millionen Maß



München - Eine Millionen-Bilanz haben die Macher des Münchner Oktoberfestes am Sonntag gezogen: 6,4 Millionen Gäste haben demnach das 180. Oktoberfest in den vergangenen zwei Wochen besucht. Sie hätten 6,7 Millionen Maß Bier getrunken, sagte Wiesn-Chef Dieter Reiter. Der Liter kostete fast zehn Euro. Das Rote Kreuz versorgte 7551 Menschen, berichtete dessen Sprecher Peter Behrbohm. Das seien rund 20 Prozent weniger als 2011. Wegen Alkoholvergiftungen wurden 638 Wiesnbesucher medizinisch überwacht (2011: 708). „Es war eine normale, man möchte fast sagen eine ruhige Wiesn“, bilanzierte Behrbohm. Die Polizei war 2031 Mal im Einsatz – exakt so häufig wie im vergangenen Jahr. Unter den Delikten: 58 Maßkrugschlägereien, 16 Sexualdelikte, 449 Körperverletzungen – ähnlich viele wie 2012. dpa

Kantholz-Schlag nach Streit

um Musik war offenbar Notwehr

Düsseldorf - Im Fall des ins Koma geprügelten Vaters in Düsseldorf ermittelt die Polizei nun gegen das Opfer. Der Fall nahm damit eine überraschende Wende. Zeugen zufolge habe der betrunkene und aggressive 44-Jährige am Freitagabend zuerst angegriffen und einen Jugendlichen mit einem Ledergürtel geschlagen, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag. Der 17-Jährige habe dann mit einem Kantholz zurückgeschlagen. Der Vater hatte einen lebensgefährlichen Schädelbruch erlitten. Vorangegangen war ein Streit in einer Straßenbahn um die Lautstärke von Musik. dpa

Verurteilter Berlusconi will Sozialdienst leisten

Rom - Der wegen Steuerbetrugs rechtskräftig verurteilte Silvio Berlusconi will die Strafe nach Angaben seines Anwalts mit Sozialstunden ableisten. Wenn es keine Änderungen gebe, werde der Antrag auf Sozialdienst nächste Woche eingereicht, sagte sein Anwalt. Medienberichten vom Sonntag zufolge. Nach seiner Verurteilung wegen Steuerbetrugs muss sich der dreimalige Regierungschef bis Mitte Oktober entscheiden, ob er seine auf ein Jahr reduzierte Strafe im Hausarrest absitzt oder Sozialstunden leistet. Der Dienst hätte den Berichten zufolge für Berlusconi den Vorteil, dass er mit einer Verkürzung der Strafe und weniger strengen Regeln rechnen kann. dpa

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