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Zeuge im „Costa“-Prozess belastet Kapitän Schettino

Rom - „Costa Concordia“-Kapitän Francesco Schettino hat nach Aussage seines ersten Deckoffiziers den folgenschweren Kurswechsel des Kreuzfahrtschiffs in der Unglücksnacht selbst angeordnet. Der Kapitän habe entschieden, anstatt der üblichen fünf Seemeilen nur mit einer Entfernung von 0,5 Seemeilen an der Insel Giglio vorbeizufahren, sagte der Offizier am Montag im Prozess um die Katastrophe mit 32 Toten im Januar 2012. Er war der erste von mehr als 1000 Zeugen, die vor Gericht im toskanischen Grosseto aussagen sollen. Das Kreuzfahrtschiff war zu nah an die Mittelmeer-Insel Giglio herangefahren, hatte einen Felsen gerammt und war teilweise gekentert. Erst Mitte September gelang die Bergung des Kreuzfahrtschiffes. dpa

Lastwagen verschüttet tonnenweise Katzenfutter auf Autobahn

Bendorf/Montabaur - Katzenjammer auf der Autobahn: Rund 23 Tonnen Dosen-Katzenfutter hat ein Lastwagen auf einer Autobahnauffahrt bei Bendorf in der Nähe von Koblenz verloren. Die Ladung sei nicht ausreichend gesichert gewesen, teilte die Autobahnpolizei am Montag in Montabaur mit. Als der Fahrer in die Kurve der Auffahrt zur A48 in Richtung Trier fuhr, flog die Fracht durch die Plane des Anhängers und landete auf der Fahrbahn und im Straßengraben, hieß es. Andere Autos fuhren teilweise über die Konserven. Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden. Der Schaden liegt nach Schätzungen bei 50 000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt. dpa

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