NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Umweltabkommen soll Ausstoß

von Quecksilber weltweit vermindern

Tokio/Minamata - Deutschland und 109 weitere Staaten haben am Donnerstag im japanischen Minamata ein Abkommen zur Reduzierung der globalen Quecksilberemissionen unterzeichnet. Nach der „Minamata-Konvention“ ist es von 2020 an grundsätzlich verboten, quecksilberhaltige Produkte wie Batterien, Kosmetika, Thermometer oder Energiesparlampen zu produzieren oder zu verkaufen. Das Abkommen tritt in Kraft, wenn es mindestens 50 Zeichnerstaaten ratifiziert haben. Zu den Unterzeichnern gehören auch Brasilien, China, Südafrika, Mexiko und die EU. dpa

Bank-Praktikant in London

starb an Epilepsie

London - Der 21 Jahre alte Bank-Praktikant aus Baden-Württemberg, der Mitte August tot in der Dusche seines Londoner Zimmers gefunden wurde, starb an den Folgen eines epileptischen Anfalls. Das sagte ein Sprecher der Gerichtsmedizin in London am Donnerstag. Medien hatten zuvor spekuliert, dass sich der junge Mann in mehreren nächtelangen Arbeitsschichten in Folge zu Tode gearbeitet haben könnte. Kollegen beschrieben ihn als besonders ehrgeizig. Ob es einen Zusammenhang zwischen Überstunden und der Auslösung des epileptischen Anfalles gegeben haben könnte, ließ die Gerichtsmedizin offen. Die Eltern hatten dem „Observer“ erklärt, dass ihr Sohn Medikamente gegen Epilepsie erhält. Die Eltern riefen die britische Regierung auf, Regelungen für Maximal-Arbeitszeiten zu schaffen. dpa

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