NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Parlamentarierin warnt vor Angriff

auf britische Konfitüre

London - Pläne der EU, den Mindestzuckergehalt in Marmeladen und Konfitüren zu reduzieren, sind nach Auffassung einer britischen Abgeordneten ein direkter Angriff auf das traditionelle englische Frühstück. „Ich fürchte, das Projekt besiegelt den Tod unseres Frühstücks, wie wir es kennen“, warnte Tessa Munt im Parlament. Die Abgeordnete, deren liberaldemokratische Partei innerhalb der Regierungskoalition eher den europafreundlichen Part spielt, zeigte sich entsetzt über Brüssels Pläne, den Mindestgehalt auf 50 Prozent zu reduzieren. Derzeit müssen Marmeladen und Konfitüren mindestens 60 Prozent Zucker enthalten. Die Gefahr sei groß, dass sich das Vereinigte Königreich mit „Einheitsbrotaufstrichen“ wiederfinde, vergleichbar mit „deutschen oder französischen, oder noch schlimmer, amerikanischen Konfitüren“, warnte Munt. Ihre Regierung unterstützt die EU-Richtlinie. AFP

Geschwister von Maria in Bulgarien

in staatliche Obhut genommen

Sofia - Die sieben minderjährigen Geschwister des in Griechenland entdeckten Roma-Mädchens Maria sind in Bulgarien in staatliche Obhut genommen worden. Dies teilte am Donnerstag die Kinderschutzbehörde in Sofia mit. Die Eltern sollen dabei regelmäßigen Kontakt zu den Kindern behalten. „Wenn die Eltern die angemessene Verantwortung übernehmen können“, sollen die sieben Mädchen und Jungen auch wieder zu ihnen zurückkehren können. Maria war in einem Roma-Lager in Griechenland entdeckt worden, die Vierjährige fiel der Polizei wegen ihrer blonden Haare auf. DNA-Tests bestätigten, dass es sich bei dem griechischen Roma-Paar, bei dem sie lebte, nicht um die Eltern handelte. Bei einer Fahndung wurden die leiblichen Eltern Saschka und Atanas Rusew ermittelt. Die Rusews leben in einem Roma-Lager in der bulgarischen Stadt Nikolajewo und haben neben Maria insgesamt neun weitere Kinder, von denen fünf ebenfalls blond sind. Durch die Affäre richtete sich das Augenmerk auch auf die ärmlichen Lebensumstände der Roma. AFP

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