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Zwei Deutsche im Libanon entführt, befreit – und festgenommen



Beirut - Zwei deutsche Staatsbürger libanesischer Herkunft sind im Libanon entführt, von der Armee befreit und anschließend von der Polizei festgenommen worden. Sie werden des Handels mit Drogen verdächtigt, hieß es am Samstag aus Polizeikreisen in Beirut. Die beiden Männer waren am Freitag in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes von Bewaffneten verschleppt worden. Offenbar war ein Streit um Geld im Zusammenhang mit Drogengeschäften der Auslöser. Die großteils von der Schiiten-Miliz Hisbollah kontrollierte Bekaa-Ebene gilt als Umschlagplatz für den Drogenhandel. Die beiden Deutsch-Libanesen im Alter von 47 und 37 Jahren wurden nur Stunden nach ihrer Entführung von libanesischen Regierungstruppen befreit. Bei dem Schusswechsel seien ein Soldat und ein Mitglied der Kidnapper-Bande getötet worden, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Bei ihrer Rückkehr nach Beirut nahm die libanesische Polizei die beiden Männer fest. dpa

Prinzen William und Harry Opfer

der Murdoch-Affäre

London - Die Prinzen Harry (29) und William (31) zählen zu den Opfern in der britischen Abhöraffäre um das Zeitungsimperium von Rupert Murdoch. Während seiner Zeit auf der Offiziersschule sei die Handy-Mailbox von Prinz Harry angezapft worden, sagte der Staatsanwalt beim Strafprozess gegen acht Angeklagte in der Affäre. Darüber hinaus sollen Geldzahlungen an einen Informanten innerhalb der Armee für ein Foto genehmigt worden sein, das Prinz William (31) im Bikini zeigt. Unter anderem stehen die früheren Chefredakteure der 2011 eingestellten Skandalzeitung „News of the World“, Andy Coulson und Rebekah Brooks, vor Gericht. Brooks wurde später Verlagsleiterin für die britischen Murdoch-Zeitungen, Coulson von Premierminister David Cameron zum Regierungssprecher ernannt, obwohl er als Chefredakteur hatte zurücktreten müssen. Das Geld für das William-Foto soll Brooks persönlich freigegeben haben, wirft ihr die Staatsanwaltschaft vor. dpa

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