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Flughafenattentäter in USA wollte gezielt Sicherheitsbeamte töten

Los Angeles - Der mutmaßliche Todesschütze am internationalen Flughafen von Los Angeles hat nach ersten Erkenntnissen des FBI gezielt Jagd auf Sicherheitsbeamte gemacht. Aus einer handschriftlichen Mitteilung des 23-Jährigen gehe hervor, dass er „die bewusste Entscheidung getroffen hatte, mehrere Angestellte der Transportsicherheitsbehörde zu töten“, sagte der zuständige Chef der US-Bundespolizei, David Bowdich. Die Staatsanwaltschaft erhob am Samstag Anklage wegen Mordes. Der 23-Jährige hatte am Freitag mit einem Sturmgewehr einen TSA-Mitarbeiter erschossen und mehrere Menschen verletzt, bevor die Polizei das Feuer eröffnete und ihn wenige Minuten nach Beginn der Attacke festnahm. AFP

Nach Verzögerungen: Bombenentschärfung in Dortmund

Dortmund - Die Entschärfung eines ungewöhnlich großen Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg in Dortmund ist am Sonntagnachmittag begonnen worden. Bevor die Experten begannen, die Fliegerbombe unschädlich zu machen, hatte es einige Verzögerungen gegeben. Während rund 20 000 Menschen problemlos die Gefahrenzone verließen, musste die Feuerwehr zwei Wohnungen gewaltsam öffnen, weil sich die Menschen weigerten, ihre Häuser zu verlassen. Kurz nachdem die Experten des Kampfmittelräumdienstes grünes Licht erhalten hatten, hieß es erneut: Stopp. Zwei Rollstuhlfahrer hatten sich offenbar telefonisch gemeldet – sie seien noch in ihren Wohnungen in der Gefahrenzone. Die Experten wollten die drei Zünder der 1,8 Tonnen schweren britischen Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entfernen und dann durch kleine Sprengungen unschädlich machen. dpa

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