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„Prestige“-Ölkatastrophe:

Gericht spricht Angeklagte frei



La Coruña - Elf Jahre nach dem Untergang des Öltankers „Prestige“ vor der Nordwestküste Spaniens hat ein Gericht die drei Angeklagten im Zusammenhang mit der Katastrophe freigesprochen. Niemand sei für das Unglück im November 2002 strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen, entschied das Landgericht in der Hafenstadt La Coruña am Mittwoch. Es stehe nicht fest, was das Unglück genau ausgelöst habe, sagte der Vorsitzende Richter Juan Luis Pía. Den Kapitän des Tankers, Apostolos Mangouras, verurteilte das Gericht allerdings zu neun Monaten Haft, weil der Grieche damals den Anordnungen der spanischen Behörden nicht Folge geleistet hatte. Das mit 77 000 Tonnen Schweröl beladene Schiff war am 13. November 2002 leckgeschlagen, sechs Tage später in zwei Teile zerbrochen und im Atlantik versunken. Das Unglück löste die größte Umweltkatastrophe in der spanischen Geschichte aus. dpa

Frau wacht in Krankenhaus

neben dem Mörder ihrer Familie auf

São Paulo - Nach einem brutalen Angriff in einem Vorort von São Paulo ist eine Brasilianerin im Krankenhaus ausgerechnet neben dem Mörder ihrer kleinen Tochter und ihres Ehemanns aufgewacht. Wenige Stunden nach dem Angriff auf die Familie wurde der Schütze bei einer Prügelei in einem Nachtklub selbst angeschossen und in dasselbe Krankenhaus gebracht. Als die Frau die Augen öffnete, sah sie als Erstes den Mann, der ihre Familie getötet und drei Schüsse auf sie abgefeuert hatte. AFP

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