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Supermarkt-Kette feuert Chef

nach Äußerungen über Einsturz



Riga - Nach dem Supermarkt-Einsturz in Riga mit 54 Toten hat die litauische Betreiber-Kette Maxima ihren Lettlandchef gefeuert. Gintaras Jasinskas hatte erklärt, er fühle sich für die Tragödie von vergangener Woche nicht verantwortlich. Auf die Frage eines Journalisten, ob er nicht wie der lettische Regierungschef Valdis Dombrovskis zurücktreten wolle, erklärte der aus Litauen stammende Jasinskas: „Warum? Nur, wer sich schuldig fühlt, sollte zurücktreten.“ Die Äußerungen hätten zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Litauen und Lettland und schließlich zur Entlassung von Jasinskas geführt, sagte die lettische Präsidentensprecherin Liga Krapane am Freitag. Demnach telefonierte Lettlands Präsident Andris Berzins mit seiner litauischen Kollegin Dalia Grybauskaite, um sich über die „unangemessenen und gefühllosen Kommentare“ ihres Landsmannes zu beschweren. Anderthalb Stunden später sei Jasinskas gefeuert worden, hieß es. AFP

Haftstrafen wegen Säureanschlags auf Bolschoi-Chef gefordert

Moskau - Im Prozess um den Säureanschlag auf den künstlerischen Direktor des Moskauer Bolschoi-Theaters hat die Anklage neun Jahre Straflager für den mutmaßlichen Drahtzieher, den Balletttänzer Pawel Dmitritschenko, gefordert. Für Juri Saruzki, der den Angriff auf Sergej Filin ausführte, forderte sie zehn Jahre, für den mutmaßlichen Fahrer des Fluchtautos sechs Jahre Haft, heißt es in Medienberichten. AFP

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