NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

New Yorker Unglückszug

fuhr viel zu schnell



New York - Nach der Entgleisung eines Vorortzuges in der US-Metropole New York gehen die Ermittler von stark überhöhter Geschwindigkeit als Unglücksursache aus. Mit 131 Stundenkilometern sei der Zug fast drei Mal so schnell wie die in der Kurve erlaubten 48 Stundenkilometer gefahren, sagte Earl Weener von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB. Medienberichten zufolge verdichteten sich die Anzeichen für ein Versagen des Lokführers. Hinweise auf „Probleme oder Anomalien mit den Bremsen“ lagen laut Weener zunächst nicht vor. Noch sei nicht eindeutig klar, ob menschliches Versagen oder ein Materialfehler für die überhöhte Geschwindigkeit verantwortlich seien, sagte der NTSB-Chef. Die Ermittler befragten den 46-jährigen Zugführer am Dienstag weiter. Der „New York Times“ zufolge nahmen sie auch das Mobiltelefon des Mannes unter die Lupe, um festzustellen, ob dieser womöglich abgelenkt war. Bei dem Unglück waren am Sonntag vier Menschen ums Leben gekommen. AFP

Nach Start von Chinas Raumschiff: Raketenteile stürzen auf Häuser

Peking - Nach dem Start des chinesischen Raumschiffes „Chang’e 3“ sind herabfallende Raketenteile auf zwei Häuser in einem mehr als 1000 Kilometer entfernt gelegenen Dorf in Zentralchina gestürzt. Nach Angaben der Zeitung „Xiaoxiang Chenbao“ wurde niemand verletzt. Die Dächer eines Hauses und eines Kornspeichers im Kreis Suining nahe der Stadt Schaojang seien zerstört worden. dpa

US-Erzbistum muss

Missbrauchsverdächtige preisgeben

Minnesota - Das katholische Erzbistum St. Paul und Minneapolis darf die Namen von 46 des sexuellen Missbrauchs beschuldigten Priestern veröffentlichen. Dafür setzte das Distriktgericht in Ramsey County eine Frist bis 17. Dezember. Die Namen würden bereits am Donnerstag auf der Bistumswebsite und in der Kirchenzeitung aufgelistet, teilte das Bistum daraufhin mit. KNA

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