NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Filmemacher Edouard Molinaro gestorben

Paris - Der Regisseur des Films „Ein Käfig voller Narren“, Edouard Molinaro, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der französische Filmemacher starb am Samstag in einem Krankenhaus in Paris an Lungenversagen, wie aus seinem Umfeld mitgeteilt wurde. Ende der 1950er Jahre zählte Molinaro zur „Nouvelle Vague“, später drehte er vor allem leichte Komödien. Molinaro, der am 13. Mai 1928 in Bordeaux zur Welt kam, drehte auch mit Brigitte Bardot und Anthony Perkins („Die Verführerin“), Jean-Paul Belmondo („Jagd auf Männer“) und Louis de Funès („Louis, der Giftzwerg“).AFP/dpa

Hochzeitsfieber in Canberra

vor möglichem Verbot der Homo-Ehe
Sydney - In der australischen Hauptstadt Canberra haben am Samstag gleichgeschlechtliche Paare die ersten Homo-Ehen des Landes geschlossen. Das Glück könnte aber nur von kurzer Dauer sein: Am Donnerstag schon könnte ein Gericht das nur von der Provinz Canberra erlassene Gesetz wieder kippen. Ministerpräsident Tony Abbott, der gleichgeschlechtliche Ehen ablehnt, sagte, dies sei ein verfassungsrechtlicher, kein gesellschaftspolitischer Schritt. Lesbische und schwule Paare ließen sich trotzdem trauen. „Zumindest im Moment ist unsere Beziehung rechtlich als Ehe anerkannt“, sagte etwa der 38-jährige Stephen Dawson dem Sender ABC.dpa

Schadenersatz-Verhandlungen nach Winnenden-Amoklauf vor AbschlussSEA SHEPHERD] Stuttgart - Viereinhalb Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden ist im Streit um Schadenersatz für Hinterbliebene eine Einigung in Sicht. „Die Anwälte der Opfer und Angehörigen haben bereits eine tragfähige, gerechte Lösung zur Verteilung der Deckungssumme erarbeitet“, teilte die Versicherung des Vaters von Tim K. mit. Der Jugendliche hatte am 11. März 2009 in Winnenden sowie in Wendlingen in Baden-Württemberg 15 Menschen und sich erschossen. Auch die Kommune will von den Eltern des Amokläufers Geld. Es geht um 9,4 Millionen Euro für Folgekosten der Tat. Auch hier werde geprüft, ob es zu einer außergerichtlichen Einigung – wie mit den Angehörigen – kommen könne, teilte die Versicherung mit. dpa

36 Jahre Haft für Polizist wegen

Richterinnenmord in Brasilien

Rio de Janiero - Ein Gericht im Bundesstaat Rio de Janeiro hat am Samstag einen Polizisten zu 36 Jahren Haft wegen des Mordes an einer Richterin verurteilt. Daniel Santos Benitez Lopez soll eine Schlüsselrolle bei der Ermordung der Richterin Patricia Acioli durch Mitglieder einer korrupten Polizeieinheit im August 2011 gespielt haben. Fünf Polizisten wurden bereits im Laufe des letzten Jahres verurteilt, gegen fünf weitere soll das Verfahren demnächst eröffnet werden. Die fünf zuvor verurteilten Polizisten erhielten Haftstrafen von 19 bis 26 Jahren. Lopez Strafe fiel deutlich höher aus, da das Gericht ihn als geistigen Mentor der Tat ansah. KNA

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