Welt : NACHRICHTEN

Urlauber in der Schweiz können sich gegen Nebel versichern

Lenk - „Garantiert nebelfrei“ kann auch der Schweizer Ferienort Lenk im Berner Oberländer seinen Gästen nicht versprechen. Der örtliche Tourismusverband bietet den Urlaubern aber jetzt eine Versicherung gegen den Nebel an. Sie kostet sieben Franken am Tag und sieht Leistungen von maximal 2000 Franken vor, falls die Lenk um 11 Uhr vormittags noch im Nebel liegt, wie der Tourismusverband am Donnerstag mitteilte. Zurückerstattet werden an Nebeltagen die Kosten für die Miete der Ferienwohnung oder für das Hotelzimmer sowie die Auslagen für den Skipass. Maßgeblich für den Eintritt des Versicherungsfalls ist die Web-Kamera beim „Lenkerhof“, die den Talboden in der Lenk aufnimmt. AP

Machtbewussten Menschen mangelt es an Mitgefühl

Frankfurt/Main - Machtbewussten Menschen mangelt es an Mitgefühl. Eine niederländische Studie zeigt, dass sich das Streben nach Macht und die Fähigkeit zu Anteilnahme gegenseitig weitgehend ausschließen. Tests der Herztätigkeit zeigten, dass Erzählungen belastender Erfahrungen die machtbewussten Zuhörer wenig beeindruckten. Die Erzähler spürten das. Wie die Forscher in „Psychological Science“ schrieben, verstärke das mangelnde Einfühlungsvermögen das Gefühl der sozialen Macht. Dies bringe zwar etliche Vorteile, beeinträchtige aber die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen. AP

„Headbanging“ schadet der Gesundheit

Paris - Das bei Rockkonzerten beliebte „Headbanging“ kann nach einer wissenschaftlichen Studie ernsthafte gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Wie Wissenschaftler der Universität von New South Wales im australischen Sydney erstmals nachwiesen, kann das Kopfschleudern zu starken Kopf- und Nackenschmerzen sowie zu Schwindelanfällen führen. Die Ergebnisse wurden im „British Medical Journal“ veröffentlicht. Die beiden Autoren Declan Patton und Andrew MacIntosh entwickelten ein Rechenmodell, mit dessen Hilfe sie die Folgen je nach Schnelligkeit und Winkel der Kopfbewegungen untersuchten. Demnach können bereits Bewegungen mit einer Spanne von 45 Grad bei einer Musik von 146 Schlägen pro Minute „leichte Kopf- und Nackenschmerzen“ auslösen. Schnelleres „Headbanging“ mit einem größeren Winkel könne sogar zu Schwindelanfällen und Schädeltrauma führen. Wer sichergehen möchte, das Rockkonzert gesund wieder zu verlassen, sollte nach Angaben der Autoren nur mit Halskrause „headbangen“ – oder ihren Empfehlungen folgen, lieber Musik von Celine Dion, Enya oder Michael Bolton zu hören. AFP

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