Welt : NACHRICHTEN

Lange Haftstrafe für Einbruch in Bohlen-Villa

Lübeck - Wegen eines Einbruchs in die Villa von Musikproduzent Dieter Bohlen und zahlreicher weiterer Straftaten hat das Landgericht Lübeck am Donnerstag einen 47-jährigen Mann zu zwölf Jahren und neun Monaten Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Noch im Gerichtssaal beauftragte der Angeklagte seinen Verteidiger, gegen das Urteil Revision einzulegen. Sein Rechtsanwalt hatte neuneinhalb Jahre Haft gefordert, die Staatsanwaltschaft dagegen 13 Jahre und 6 Monate mit anschließender Sicherungsverwahrung beantragt. dpa

Mehr als eine Million Amerikaner sitzen in der Kälte im Dunkeln

Louisville - Nach einem schweren Schneesturm in den USA sind mehr als eine Million Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Viele von ihnen müssen sich darauf einrichten, noch lange im Dunkeln zu sitzen. Es könne bis Mitte Februar dauern, ehe alle Kunden wieder ans Elektrizitätsnetz angeschlossen seien, hieß es seitens der Energieversorger. Die Stromleitungen waren unter der Last einer dicken Eisschicht gerissen. Das Unwetter hat bislang mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Am stärksten betroffen sind die Staaten Kentucky und Arkansas. AP

Warnung vor Versprechungen bei privater Altersvorsorge

Berlin - „Rundumversorgung“ oder „Traumhafte Rendite bei minimalem Risiko“ – bei Angeboten mit solchen Begriffen sollten Sparer hellhörig werden. Denn eine „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es auch bei der Altersvorsorge nicht, erläutert die Initiative Altersvorsorge macht Schule in Berlin, die von der Bundesregierung und der Deutschen Rentenversicherung getragen wird. Dennoch würden Vermittler immer wieder mit „Garantie-Renditen von acht Prozent“ und mehr locken. Solche Angebote seien immer mit hohen Risiken verbunden. dpa

Vorsicht vor Viren bei Twitter-Nutzung

München - Internetkriminelle nutzen immer intensiver sogenannte Mikroblogging-Dienste wie Twitter, um Spam Nachrichten und Schadsoftware zu verbreiten. Blogger, die bei Twitter angemeldet sind, sollten deshalb ihnen verdächtig erscheinende Nutzer blockieren, rät das Antiviren-Labor von Sophos in München. Außerdem sollten sie nicht auf Links in Blog-Updates oder Direktnachrichten klicken, die von verdächtigen Nutzern stammen. Diese könnten auf infizierte Webseiten führen. dpa

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