Welt : NACHRICHTEN

Baby in Hamburg verhungert?

Hamburg - Die Obduktion des möglicherweise verhungerten Babys in Hamburg hat keine klaren Erkenntnisse über die Todesursache ergeben. Die zunächst festgenommene 18-jährige Mutter und ihr 21-jähriger Lebensgefährte würden deshalb wieder auf freien Fuß gesetzt, teilte die Polizei mit. Die Todesursache soll jetzt mit feingeweblichen Untersuchungen ermittelt werden. Ergebnisse werden jedoch erst in einigen Wochen erwartet, hieß es bei der Hamburger Staatsanwaltschaft. Die junge Mutter, die ihre Tochter Lara im Alter von 17 Jahren zur Welt brachte, bat nach Angaben des zuständigen Bezirksamts Hamburg-Mitte bereits vor der Geburt um Hilfe. Seit April 2008 betreut die Kinder- und Jugendhilfe des „Rauhen Hauses“ nach eigenen Angaben die Familie. Die Sozialpädagogin sei zuletzt am Dienstag vergangener Woche bei der Familie gewesen und habe das neun Monate alte Mädchen wohlauf beim Essen gesehen. dpa/AP

US-Amokläufer führte Opfer-Liste

Samson - Der Amokschütze, der am Dienstag im US-Bundesstaat Alabama zehn Menschen und sich selbst tötete, hat eine Liste mit möglichen Opfern geführt. Auf der Liste fanden sich viele Ex-Kollegen einer Wurstfabrik, in der der 28-jährige Michael M. bis vor einer Woche gearbeitet hatte, sagte Bezirksstaatsanwalt Gary McAliley. AFP

EU entscheidet nicht über Goldhasen

Luxemburg - Österreichische Richter müssen voraussichtlich bald darüber entscheiden, welche goldenen Schoko- Osterhasen es noch geben darf. Dies zeichnet sich nach Vorlage eines Schlussantrags der britischen Generalanwältin beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), Eleanor Sharpston, ab. Dabei geht es um die Frage, ob die Chocoladenfabriken Lindt & Sprüngli AG den „Lindt Goldhasen“ in „bösgläubiger“ Absicht als Marke angemeldet haben, um exklusiv Osterhasen in Goldfolie anbieten zu dürfen. Dem Markenschutz hatte sich das Unternehmen Franz Hauswirth GmbH widersetzt, das seit 1962 in Goldfolie verpackte Osterhasen verkauft. dpa

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