Welt : NACHRICHTEN

Innenminister Rech: Es gab

keine Polizei-Panne in Winnenden

Baden-Baden - Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach es bei der Verfolgung des Amokläufers von Winnenden eine Panne gegeben habe. „Ich kann noch nicht von einer Panne sprechen, die Ermittlungen laufen ja noch“, sagte Rech am Sonntag. Es müssten noch Zeugen vernommen, Filme ausgewertet und Daten analysiert werden, sagte er. Nach einem Bericht des Magazins „Focus“ hatte die Polizei den 17-jährigen Amokläufer Tim K. bereits gestellt, bevor er in ein Autohaus in Wendlingen lief und dort zwei Menschen erschoss. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte diesen Tatablauf. dpa

Vater nach fast tödlicher Attacke

auf seine Kinder in Haft

Berndorf/Korbach - Nach einer beinahe tödlichen Attacke auf seine drei Kinder sitzt ein geschiedener Mann aus Nordhessen wegen versuchten Mordes in U-Haft. Die beiden fünf und sieben Jahre alten Mädchen waren am Sonntag noch in Lebensgefahr, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Zustand ihres dreijährigen Bruders sei nicht mehr lebensbedrohlich. Als die Kinder beim Vater zu Besuch waren und bereits schliefen, hatte der 40-Jährige am späten Freitagabend mit einem Hammer auf sie eingeprügelt. Als Motiv für die Tat nannte der allein lebende Mann nach Angaben der Ermittler „allgemeine Perspektivlosigkeit und Verzweiflung über die familiäre Situation“. Das Sorgerecht für die Kinder hat die Mutter. dpa

Nach Hubschrauberabsturz weitere Leichen aus der Nordsee geborgen

London - Nach dem Absturz eines Hubschraubers in die Nordsee, bei dem am vergangenen Mittwoch vor der schottischen Küste 16 Insassen ums Leben kamen, sind sieben weitere Leichen geborgen worden. Taucher holten die Toten am Sonntag aus dem Wrack des Hubschraubers. Damit wurden bis auf ein Opfer alle Toten gefunden. Unter den nun geborgenen Leichen befinden sich nach ersten Erkenntnissen der Rettungskräfte auch der 31-jährige Pilot und sein 24-jähriger Kopilot. dpa

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