Welt : NACHRICHTEN

Wachmann bei Schießerei

im Holocaust-Museum getötet

Washington - Bei einer Schießerei im Holocaust-Museum in der US-Hauptstadt Washington ist am Mittwoch ein Wachmann tödlich verletzt worden. Er starb Medienberichten zufolge wenig später im Krankenhaus. Bei dem Schusswechsel im Zentrum der US-Hauptstadt war außerdem der Angreifer schwer verletzt worden. Fernsehberichten zufolge ist der 88-jährige Täter vorbestraft und hat seit Jahren Verbindungen zu rassistischen Gruppen. Der Angreifer habe das Museum betreten und das Feuer auf einen der Sicherheitsmänner eröffnet, teilte die Polizei mit. Weitere Wachleute hätten dann zurückgeschossen. Das 1993 eröffnete Museum ist den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet. AFP

Verzweifelte Suche nach

„Millionen-Dollar-Matratze“

Jerusalem - Eine Frau aus Tel Aviv entsorgte nach dem Kauf einer neuen Matratze voreilig die alte – und vergaß dabei, dass sie darin ihre Ersparnisse versteckt hatte. Einen Tag, nachdem sie die alte Matratze zum Müll geworfen habe, seien ihr die Ersparnisse wieder eingefallen, sagte die Frau: „Ich bin am Morgen schreiend aufgewacht, als mir auffiel, was passiert war.“ Die Matratze war bereits von der Müllabfuhr abgeholt worden. Die Suche der Frau auf mehreren Müllkippen blieb erfolglos. In der Matratze befand sich nach Angaben der Frau knapp eine Million Dollar. Sie habe das Geld in der Matratze versteckt, nachdem sie „traumatische Erfahrungen mit Banken“ gemacht habe. Die Frau sagte schließlich, es gebe Schlimmeres: „Man muss alles im Verhältnis sehen und Gott für das Gute und Schlechte danken.“ AP

ICE-T-Züge kehren

auf wichtige Linien zurück

Berlin - Monatelange Unannehmlichkeiten für Reisende im Fernverkehr der Bahn sollen an diesem Sonntag ein Ende haben: Zum kleinen Fahrplanwechsel kehrt die ICE-T-Flotte auf wichtige Linien zurück. Sie soll auch wieder das volle Sitzplatzangebot bieten. Dies gilt für die Verbindungen Dortmund–Frankfurt am Main–Passau–Wien, Wiesbaden– Frankfurt–Leipzig–Dresden und Berlin– Leipzig–Nürnberg–München. Die Neigetechnik der ICE-T bleibt abgeschaltet, was die Fahrzeiten um fünf bis zehn Minuten verlängert. Nach der Entdeckung zweier millimetertiefer Risse an Achsen von ICE-T-Zügen hatte die Bahn im vergangenen Jahr die Abstände ihrer Ultraschallkontrollen deutlich verkürzt. dpa

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