Welt : NACHRICHTEN

ICE Anfang Juli nur knapp

einem Unglück entgangen

Nürnberg - Die Fahrgäste eines ICE sind nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks Anfang Juli nur knapp einem Unglück entgangen. Der Zug habe zwischen München und Nürnberg mit Tempo 100 das Gleis gewechselt und sich dabei so weit zur Seite geneigt, dass Gegenstände durch den Zug flogen und Fahrgäste in Panik gerieten seien. Erkenntnisse, die auf eine Beinahe-Entgleisung hindeuteten, habe man derzeit aber nicht, sagte Bundespolizei-Sprecher Rainer Schlemmer. Es werde wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Es sei nicht klar, ob sich der Zug aufgrund überhöhter Geschwindigkeit zur Seite geneigt habe. Bei dem Vorfall stürzte ein Service-Mitarbeiter und blieb bewusstlos liegen. Er habe Prellungen im Rippenbereich erlitten und sei von einem Notarzt behandelt worden. Zu dem Vorgang äußerte sich bisher nur die Bundespolizei, die Bahn sagte zu dem Zwischenfall bisher nichts. AP

ADAC-Fährentest: Kritik

an griechischen „Seelenverkäufern“

München - Im Notfall muss der Rettungsplan wie am Schnürchen ablaufen. Doch beim ADAC-Fährentest 2009 waren die Mannschaften auf griechischen Autofähren zum Teil mit den einfachsten Sicherheitsmaßnahmen überfordert. So habe es auf einem Schiff ewig gedauert, bis ein Löschschlauch korrekt angeschlossen und einsatzbereit war, berichtete Testleiterin Sabine Zuschrott in München. Auch wegen anderer Sicherheitsmängel fielen beim Fährentest 2009 von den 14 überprüften griechischen Schiffen vier glatt durch. Mal war ein Rettungsboot defekt, mal waren Löschstationen und Hydranten schlecht gewartet und in einem Fall fehlten sogar die vorgeschriebenen Querschotten im Autodeck. Schlechte Noten gab es auch für verrostete Schlösser an Notausgängen. dpa

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