Welt : NACHRICHTEN

Zwei Versicherte bringen Krankenkasse in Not

Köln - Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) verlangt als erste Krankenkasse einen Zusatzbeitrag von acht Euro pro Monat von jedem Versicherten. Der Zusatzbeitrag solle von den Versicherten rückwirkend zum 1. Juli erhoben werden, berichteten der „Kölner Stadtanzeiger“ und die „Rheinische Post“. Laut GBK-Vorstand Helmut Wasserfuhr geriet die Krankenkasse in den Jahren 2005 und 2006 durch zwei Versichertenfälle in die roten Zahlen. Für zwei seltene Fälle von Bluter-Erkrankungen habe die Kasse rund 14 Millionen Euro aufwenden müssen und sei so zu einem Sanierungsfall geworden. Jetzt müssten auch noch 600 000 Euro für die Schweinegrippe-Impfung eingestellt werden. Wie lange der Zusatzbeitrag erhoben werde, sei noch unklar. Seit Januar bekommen die fast 200 gesetzlichen Krankenkassen ihr Geld aus dem Gesundheitsfonds zugewiesen. Kommen die Kassen damit nicht aus, müssen sie Zusatzbeiträge erheben. AFP

Brasiliens Rentensystem macht wegen „Viagra-Effekt“ schlapp

Rio de Janeiro - Brasiliens Rentenkassen schwächeln angesichts der zunehmenden Zahl an Ehen zwischen älteren Männern und jungen Frauen. In einer Studie der Nationalen Sozialversicherungsanstalt warnen Wissenschaftler vor dem „Viagra-Effekt“. Der Trend gehe dahin, dass immer mehr geschiedene Männer über 60 Jahre 30-jährige oder noch jüngere Frauen heirateten. Dadurch nehme die Zahl der jungen Witwen zu, die noch über Jahrzehnte Renten ihrer verstorbenen Männer kassierten. AFP

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