Welt : NACHRICHTEN

Flugzeugentführung in Mexiko endet glücklich

Mexiko-Stadt - Mit der Erstürmung einer Passagiermaschine durch Sicherheitskräfte ist am Mittwoch in Mexiko eine Flugzeugentführung unblutig zu Ende gegangen. Alle 104 Passagiere seien unverletzt, hieß es in Radioberichten. Sie waren am frühen Nachmittag (Ortszeit) nach der Landung auf dem internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt freigelassen worden. Mehrere mutmaßliche Entführer seien festgenommen worden, drei von ihnen seien bolivianische Staatsbürger.    Die Maschine der mexikanischen Fluggesellschaft Aeromexico vom Typ Boeing 737 kam aus Bolivien und war am Morgen in dem Urlaubsort Cancún zwischengelandet. Dort waren 76 Menschen zugestiegen. Die Entführer brachten Radioberichten zufolge die Maschine nach dem Abflug aus Cancún mit einer Bombendrohung in ihre Gewalt. Eine Frau sagte nach Verlassen des Flugzeugs, sie habe von der Entführung erst nach der Landung in Mexiko-Stadt erfahren. An Bord habe es keine Panik gegeben. Über die Motive der Entführer war zunächst wenig bekannt. Sie hatten ein Gespräch mit Mexikos Präsidenten Felipe Calderón verlangt, hieß es. Die Männer drohten mit Sprengung der Maschine, falls ihre Forderung nicht erfüllt werde. dpa

Frau gebiert Kind am Straßenrand

Genthin - Auf einem Bürgersteig im sachsen-anhaltinischen Genthin hat eine 25-Jährige ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Der Junge habe die ungewöhnliche Geburt gut überstanden, wie die Polizei mitteilte. Passanten waren zunächst von einer Verletzten ausgegangen, als sie die Frau am Dienstag auf dem Gehweg liegen sahen. Sie riefen daraufhin den Rettungsdienst, der Mutter und Kind in ein Krankenhaus brachte. dpa

Mann lag 13 Jahre tot im Keller

München - Eine Frau hat im Münchner Stadtteil Haidhausen einen 13 Jahre lang vermissten Mann in einem Kellerraum ihres Wohnhauses tot aufgefunden. Nach Polizeiangaben entdeckte die Frau am Samstag beim Ausräumen ihres neuen Kellerabteils eine ihr bis dahin unbekannte, hinter Gerümpel versteckte Tür. In dem dahinter liegenden Raum fand sie die mumifizierte Leiche des Mannes, der offenbar Selbstmord begangen hatte. Es handelte sich um den ehemaligen Hausmeister des Mehrfamilienhauses. Die heute 80-jährige Ehefrau des Toten hatte den Mann 1996 vermisst gemeldet. ddp

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