Welt : NACHRICHTEN

100 Tote nach Tropensturm

Manila - Bei den schlimmsten Überschwemmungen seit mehr als 40 Jahren sind in der philippinischen Hauptstadt Manila und Umgebung wahrscheinlich 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Tropensturm „Ketsana“ hat mit Windgeschwindigkeiten von etwa 100 Kilometern pro Stunde am Samstag mehr Regen über der Metropole fallen lassen als sonst in einem ganzen Monat. dpa

Größerer Erdrutsch bereits im März

Halle - Entgegen bisherigen Angaben hat es im Tagebaurestloch Nachterstedt bereits im Frühjahr einen großen Erdrutsch gegeben: Schon am 17. März sei eine Böschung auf einer Länge von nahezu 200 Metern bis zu zwei Meter hoch abgebrochen, berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“. Der zuständige Bergbausanierer LMBV hatte bislang immer nur von kleinen „Böschungsanomalien“ gesprochen. Der Chef des Landesbergamtes, Frank Esters, sagte, die Bergbaufirma habe erst jetzt dem Bergamt den Erdrutsch mitgeteilt: „Das ist natürlich eine ganz wichtige Feststellung für die Ursachenforschung.“ Er trat auch der Behauptung von LMBV-Chef Mahmut Kuyumcu vom Wochenende entgegen, die Kippe sei infolge eines Minierdbebens instabil geworden, dass wenige Minuten vor dem Erdrutsch von der Universität Leipzig gemessen worden sein soll: „Selbst wenn es so ein Ereignis gab, dürfte dessen Stärke eine solche Böschung nicht ins Rutschen bringen.“ ddp

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