Welt : NACHRICHTEN

Mindestens 64 Tote

durch Unwetter in Brasilien

Rio de Janeiro - Mindestens 64 Menschen sind in Brasilien bei heftigen Regenfällen und Erdrutschen ums Leben gekommen. Betroffen vom Unwetter waren die Bundesstaaten Rio de Janeiro, Sao Paulo und Minas Gerais. Nach Behördenangaben wurden allein in dem exklusiven Badeort Angra dos Reis 35 Leichen gefunden. Dort hatte sich ein Hang gelöst und ein kleines Hotel und umliegende Häuser unter sich begraben. Auf Fernsehbildern waren mehrere Gebäude zu sehen, die nahezu völlig mit braunrotem Schlamm bedeckt waren. Insgesamt starben in dem Bundesstaat 55 Personen. In Teilen Rio de Janeiros fiel in den vergangenen vier Tagen mehr Regen als normalerweise innerhalb eines Monats. In Cunha in Sao Paulo wurden mindestens sechs Touristen von einer Schlammlawine begraben. In Minas Gerais starben drei Menschen in dem Unwetter. rtr

Zahl der abgebrannten Autos

in Frankreich unverändert hoch

Paris - Die Zahl der in der Silvesternacht abgefackelten Autos ist in Frankreich im Vergleich zum vergangenen Jahr fast unverändert hoch geblieben. Nach Polizeiangaben steckten Randalierer in der Nacht zu Freitag 1137 Autos in Brand, vor einem Jahr waren es zehn mehr gewesen. Das Abbrennen von Autos in der Silvesternacht ist in Frankreich seit Jahren zu einer Art Ritual geworden. Noch am Freitag hatte die Polizei von weniger Fällen gesprochen. dpa

2009 mehr als 7700 Morde

in Mexiko

Mexiko-Stadt - In Mexiko sind 2009 im Krieg der Drogenkartelle 7724 Menschen getötet worden. Damit hat das Land nach Informationen der Zeitung „Universal“ einen Rekord aufgestellt. 2008 hatten rund 6300 Personen in Zusammenhang mit der organisierten Drogenkriminalität ihr Leben verloren. Offizielle Angaben der Regierung lagen dazu zunächst nicht vor. dpa

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar