Welt : NACHRICHTEN

Zahlreiche Unfälle auf Autobahnen

Berlin/Hamburg - Schnee- und eisglatte Straßen haben in der Nacht zum Donnerstag Lkw- und Autofahrern in weiten Teilen Deutschlands zu schaffen gemacht. Auf der Autobahn A27 bei Verden in Niedersachsen zählte die Polizei in weniger als zwei Stunden fünf Unfälle. Dort verunglückten innerhalb kurzer Zeit vier Lkw, ein Kleintransporter und ein Auto auf schneeglatter Straße. Verletzt wurde niemand, es entstand aber ein Gesamtschaden von geschätzt rund 330 000 Euro. Auf der Autobahn 3 in Niederbayern gab es gleich vier schwere Unfälle. Bei Passau kam ein Lastwagen in Fahrtrichtung Österreich ins Schleudern und kippte um. Die Autobahn musste vier Stunden lang komplett gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von rund 63 000 Euro. Wegen des Unfalls staute sich der Verkehr auch auf der Gegenfahrbahn. Ein Autofahrer bemerkte den Stau zu spät und krachte in das Stauende. Er wurde in seinem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Am Mittwochabend verlor ein Lastwagenfahrer auf der Autobahn 31 bei Coesfeld die Kontrolle über seinen Lkw und überfuhr die Mittelleitplanke. Der Mann blieb unverletzt, es entstand allerdings ein Schaden von 100 000 Euro.dpa

Obdachloser in Hannover erfroren

Bielefeld - Die Zahl der Kältetoten in Deutschland steigt. Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe vom Donnerstag erfror am Mittwoch ein 57-jähriger wohnungsloser Mann in Hannover. Passanten hätten ihn auf einer Parkbank gefunden. Damit fielen laut BAG in diesem Winter mindestens 16 Obdachlose der Kälte zum Opfer. Das sei die höchste Zahl seit dem Winter 1996/97. Damals registrierte der Verband mindestens 25 Tote. KNA

Giftmischer tötet 13 Zugreisende

Moskau - Ein russischer Serienmörder hat in Vorortzügen in Moskau mindestens 13 Passagiere mit einem Giftgemisch getötet und dann ausgeraubt. Der 23-Jährige habe Mitreisenden ein Getränk stets unter dem Vorwand angeboten, er wolle mit ihnen die Geburt eines Kindes feiern, berichtete die „Komsomolskaja Prawda“. Die Mordserie dauerte drei Jahre. Mindestens 13 Opfer verloren das Bewusstsein und erstickten dann qualvoll. Weitere zwölf Reisende seien mit schweren Erkrankungen des Nervensystems in Kliniken gebracht worden. Die Polizei gehe anhand der gefundenen Beute von mehr Opfern aus. dpa

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