Nackte Tatsachen : 237 Gründe für Sex

US-Psychologen haben eine Rangliste der häufigsten Gründe zusammengestellt, warum Menschen miteinander ins Bett gehen. Die Argumente reichen von "Vergnügen" bis "Kopfschmerzen loswerden".

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Blümchen-Sex - das Original. -Foto: ddp

HeidelbergEs gibt viele Gründe, um Sex zu haben - sehr viele. Der Satz "Ich fühlte mich zu der Person hingezogen" kommt bei Männern und Frauen dabei gleichermaßen auf Rang eins. Bei Männern folgt "Es fühlt sich gut an", bei Frauen "Ich wollte körperliches Vergnügen". Cindy Meston und David Buss vom Institut für Psychologie der Universität von Texas in Austin hatten für ihre Untersuchung fast 2000 Menschen befragt. Die Resultate sind in den "Archives of Sexual Behavior" nachzulesen. Warum Menschen Sex haben, sei angesichts der Bedeutung des Themas eine überraschend wenig erforschte Frage, ergänzen Meston und Buss.

Zu den 50 häufigsten Gründen für Sex gehören demnach "Ich wollte meine Liebe zeigen" (Frauen/Rang 5), "Ich war scharf" (Männer/Frauen je 7), "Ich wollte einen Geburtstag oder besonderen Anlass feiern" (Männer/41), "Ich wollte meine sexuellen Fertigkeiten verbessern (Frauen/45), "Ich wollte neue Techniken und Positionen probieren" (Männer/32), "Meine Hormone waren außer Kontrolle" (Männer/33), "Ich war betrunken" (Frauen/49), "Die Person war intelligent" (Männer/48), "Die Gelegenheit ergab sich" (Männer/29).

Skurriles bei den seltensten Gründen für Sex

Am seltensten wurden als Grund genannt: "Ich wollte jemanden mit einer Krankheit wie Herpes oder Aids anstecken" (Frauen) und "Die Person bot mir dafür Drogen an" (Männer). Weitere seltene Gründe sind: "Es war ein Aufnahmeritus für einen Club oder eine Organisation" (Frauen), "Ich wollte meine Kopfschmerzen loswerden" (Frauen), "Ich wollte meine Partnerschaft beenden" (Männer), "Ich wollte benutzt und degradiert werden" (Männer) und "Ich wollte eine Beförderung" (Frauen).

Alle Gründe stammten zunächst aus der Befragung von 400 Menschen im Alter von 17 bis 24 Jahren. Im zweiten Teil ihrer Untersuchung sollten weitere rund 1500 junge Studenten angeben, wie wichtig ihnen diese Gründe waren - so entstand die Rangfolge.

Die beiden Psychologen unterteilen die Gründe anschließend noch in vier Kategorien: körperliche Anziehung (zum Beispiel schöne Augen, schöner Körper, Wunsch nach einem Orgasmus), Zielorientierung (berühmt werden, Geld verdienen, sich an einem betrügerischen Partner rächen), Emotionen (auf höherer Stufe kommunizieren, Dankeschön sagen) und Unsicherheit ("Es war der einzige Weg, damit mein Partner Zeit mit mir verbrachte"). (mit dpa)

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