Naturkatastrophe : Unter dem Pazifik bebt die Erde

Zwei schwere Erdbeben haben heute Teile des Pazifiks erschüttert. Die Gefahr einer zerstörerischen Tsunami-Flutwelle gab es nach Behördenangaben jedoch nicht.

SydneyEin Seebeben der Stärke 7,4 ereignete sich rund 500 Kilometer südlich vor Neuseeland, wie die Meteorologische Behörde in Tokio mitteilte. Vor der Pazifikinsel Guam hatte es zuvor ein Beben der Stärke 7,1 gegeben. Der Meteorologiebehörde in Tokio zufolge lag das Epizentrum in rund 30 Kilometer Tiefe. Berichte über Schäden lagen nicht vor.

Das Zentrum des Erdbebens vor Neuseeland lag in etwa zwölf Kilometer Tiefe, rund 470 Kilometer südwestlich von Invercargill, der südlichsten Stadt Neuseelands. Das amerikanische Erdbebenzentrum U.S. Geological Survey gab die Stärke der Erschütterung mit 7,3 an. Die dem Beben am nächsten gelegene bedeutende Landmasse waren die etwa 220 Kilometer entfernten unbewohnten Auckland-Inseln. Nach Angaben des Tsunami-Warnzentrums für den Pazifikraum auf Hawaii gab es jedoch nicht die Gefahr eines Tsunami. (mit dpa)