Welt : Neue Spekulationen um Sahara-Urlauber

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(dpa). Die in Algerien vermissten 31 deutschen und österreichischen SaharaUrlauber sollen von einer terroristischen Splittergruppe als menschliche Schutzschilde gegen die Armee des Landes festgehalten werden. Das berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“. Es berief sich auf nicht näher genannte Quellen in Algerien. Von den Außenämtern in Berlin und Wien gab es zu dem Bericht zunächst keine Stellungnahme.

Das Schicksal der Wüstenurlauber ist nach offiziellen Angaben immer noch ungewiss. Die Urlauber werden dem Bericht zufolge von abtrünnigen Mitgliedern einer algerischen Terrorgruppe festgehalten. Ihr könnten auch einige nach Algerien eingesickerte El-Kaida-Kämpfer angehören. Die Gruppe sei durch verstärkte algerische Militäraktivitäten in der Region nervös geworden. Ein Lazarett-Airbus der Luftwaffe sei auf dem Flughafen Köln/Bonn in 24-Stunden-Bereitschaft versetzt worden, sagte ein Luftwaffen-Sprecher. Das bedeute jedoch nicht, dass ein konkreter Einsatz bevorstehe.

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