Neues aus der Autobranche : Espace spart, SLS protzt
17.07.2012 10:12 UhrSondermodell des Fiat 500 mit Retro-Optik
Ockergelb oder Capuccino: In diesen Farben, die auch schon Fiat-500-Modelle aus den 60er Jahren zierten, kann der aktuelle 500 anlässlich seines fünften Geburtstages bestellt werden. Die Sonderedition "Happy Birthday" ist auf 555 Exemplare limitiert und kostet ab 12.900 Euro, als Cabrio ab 15.400 Euro. Neben der Sonderlackierung verfügt die Edition über Radzierblenden im Vintage-Design mit Chromeinsätzen, weiße Spiegelkappen und Extras wie ein MP3-fähiges Radio oder Chromapplikationen.
Wer noch 55 Euro mehr investiert, bekommt laut Fiat Klimaautomatik, Parksensoren hinten, Bluetooth-Freisprechanlage und ein Lederlenkrad mit Radiobedienung dazu. Regulär summieren sich die Einzelpreise für diese Extras auf 1050 Euro.
Modellpflege macht den Renault Espace sparsamer
Renault hat den Espace überarbeitet. Der Van ist damit nach Twingo und Twizy das dritte Modell, das das neue Markengesicht mit dunkler Kühlermaske und großem Markenlogo erhält. Mit der Modellpflege wurde der Espace zugleich genügsamer. Unter anderem zügeln Rekuperationsbremsen, eine elektrohydraulische Lenkung und rollwiderstandsoptimierte Reifen den Durst - am meisten beim dCi 175 mit 127 kW/173 PS: Mit 5,7 Litern Normverbrauch (CO2-Ausstoß: 150 g/km) benötigt dieser Diesel mit Automatikgetriebe den Angaben zufolge 19 Prozent weniger als vorher. Der Espace dCi 175 kostet ab 47.840 Euro, der Grundpreis für den Espace liegt unverändert bei 32.440 Euro.
Neuer Turbobenziner für den VW T5
Im Volkswagen T5 kommt ab sofort ein 110 kW/150 PS starker Turbobenziner zum Einsatz. Erhältlich ist das TSI-Aggregat in Verbindung mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe für die Modellversionen Transporter, Caravelle, Multivan und California. Den Multivan zum Beispiel beschleunigt der Motor in 12,5 Sekunden auf Tempo 100, maximal sind 180 km/h möglich. Der Normverbrauch liegt bei 9,8 Litern (CO2-Ausstoß: 228 g/km), die Preise für den Multivan mit der neuen Motorisierung beginnen bei knapp 33.300 Euro. Neuerdings kann außerdem der 103 kW/140 PS starke Diesel mit Start-Stopp-System, Bremsenergierückgewinnung, rollwiderstandsoptimierten Reifen und Tempomat bestellt werden. Dieses sogenannte Blue-Motion-Paket, das den der Verbrauch um 0,5 Liter senken soll, kostet gut 450 Euro Aufpreis.
Abt steigert Leistung des Einstiegs-Q3
Für die beiden kleinsten Motoren im Audi Q3 bietet der Tuner Abt eine Leistungssteigerung an. 1890 Euro muss zahlen, wer den Q3 2.0 TDI von 103 kW/140 PS auf 125 kW/170 PS bringen lassen will. Der Listenpreis für das Ausgangsfahrzeug startet bei 30.250 Euro. Etwas teurer ist das Tuning beim mindestens 31.850 Euro teuren Q3 2.0 TFSI quattro. Für diese Variante kostet das Power-Paket 2290 Euro und bringt ein Leistungsplus von 51 kW/70 PS auf 176 kW/240 PS. Hinzu kommen je 175 Euro für die Montage und 90 Euro für die TÜV-Abnahme des QS3. Optional bietet Abt spezielle Fahrwerksfedern, ein Aerodynamik-Kit, Sportfelgen von 18 bis 21 Zoll und Vier-Rohr-Endschalldämpfer an.
Tuner Väth bringt den SLS Roadster auf 702 PS
Der Mercedes SLS Roadster leistet 420 kW/571 PS und kostet mindestens 195.160 Euro. Wem das nicht genug ist, der kann den Supersportwagen dem Tuner Väth im bayerischen Hösbach überlassen. Für rund 101.300 Euro installiert der Autoveredler ein Kompressor-Kit samt Airbox, stimmt die Motorelektronik individuell ab und hebt die Höchstgeschwindigkeit an, die dann bei 330 km/h liegt. Die Motorleistung steigt auf 515 kW/702 PS. Das reicht, um in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen. Optisch wertet Väth den SLS Roadster unter anderem mit 20-Zoll-Schmiederädern, Spoilern und Seitenschwellern aus Sichtkarbon auf. Außerdem gibt es einen Spezialauspuff und ein Gewindefahrwerk für den Wagen.
Neuer Renault Clio kostet ab 12.800 Euro
Renault hat die Preise für den neuen Clio bekanntgegeben. Demnach wird die vierte Generation des Kleinwagens mindestens 12.800 Euro kosten. Basismotorisierung bleibt der Benziner 1.2 16V 75 mit 55 kW/75 PS. Daneben wird es den Clio als Diesel sowie erstmals mit einem 0,9 Liter großen Dreizylinder-Turbobenziner geben, der 66 kW/90 PS leistet und in der sparsamsten Version auf einen Normverbrauch von 4,3 Litern kommen soll (CO2-Ausstoß: 99 g/km). Nach der Premiere auf dem Pariser Autosalon (Publikumstage: 29. September bis 14. Oktober) soll der Wagen ab November erhältlich sein. (dpa)
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