Nicht meckern - schaufeln : Einwohner von St. Petersburg sollen selbst Schnee schippen

Der Winter in Russland ist lang. Die Bewohner von St. Petersburg werden nun zum Schneeschippen aufgefordert. Sie sollen lieber an der frischen Luft trainieren, anstatt ins Fitnessstudio zu gehen.

Schneeschippen ist keine leichte Aufgabe. Weder in Russland, noch hier bei Stade in Deutschland.
Schneeschippen ist keine leichte Aufgabe. Weder in Russland, noch hier bei Stade in Deutschland.Foto: dpa

Nach Wutausbrüchen der Bürger über Schneechaos in St. Petersburg haben die Behörden die Einwohner der zweitgrößten Stadt Russlands zum Schneeschippen aufgerufen. „Viele Menschen bei uns gehen ins Fitnessstudio und bezahlen dafür viel Geld“, meinte der Chef der Kommunalbehörde, Waleri Schijan, am Donnerstag Berichten zufolge. „Warum nicht individuell trainieren, an der frischen Luft und bei gutem Wetter?“, empfahl er.

Zuletzt hatte auch Vize-Gouverneur Igor Albin mit der Aussage Aufsehen erregt, anstatt auf der faulen Haut zu liegen, sollten die Menschen selbst zu den Schaufeln greifen und die Stadt vom Schnee befreien. Der Zivilschutz räumte seit Anfang Januar mehr als 200 000 Kubikmeter Schnee von den Straßen. Dies liege jedoch im Durchschnitt, hieß es. Für diesen Freitag erwartete der Zivilschutz erneut schweren Schneefall.

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