Welt : Nicht sauer werden: hier das Rezept

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Der Sauerbraten ist ein klassisches Rezept der berüchtigten „gutbürgerlichen“ deutschen Küche: Je nach Region wird dem Grundrezept – Fleisch wird über längere Zeit in Essig eingelegt und dann geschmort – durch Gewürze eine ganz eigene Note gegeben: Am bekanntesten ist die rheinische Version, die sich durch die Zugabe von Rosinen auszeichnet. Im Vogtland gilt der Sauerbraten mit gekochten oder „grünen“ Klößen (aus frischen Kartoffeln) und Rotkraut als Spezialität. Die Zubereitung variiert von Gasthaus zu Gasthaus. Oft wird das Rezept von Generation zu Generation überliefert und in Familien wie ein Geheimnis gehütet. In jedem Fall wird im Vogtland Rind- oder Pferdefleisch genommen, das drei Tage oder länger in einem Sud aus Wasser, Essig, Möhren und Zwiebeln eingelegt wird. Mitunter kommen auch Nelken und Lorbeer hinzu. Danach wird das Fleisch scharf angebraten. Zum Schmoren kommt ein Teil der Marinade hinzu. Die Soße wird mit braunem Pfefferkuchen gekocht. Wann und wo zum ersten Mal Sauerbraten zubereitet wurde, liegt im Dunkeln. Seine Ursprünge dürften in der Haltbarmachung liegen. Schon Karl der Große hat Reste von gebratenem Fleisch sauer einlegen lassen, um sie zu konservieren. US-Präsident Bill Clinton bestellte ihn bei einem Ausflug in die Kölner Kneipenszene während des G-8-Gipfeltreffens 1999. dpa

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