Welt : Notiert: Eine Österreicherin wohnt auf dem Flughafen von Madrid

Eine Österreicherin, die seit sieben Monaten auf dem Madrider Flughafen "wohnt", stellt die Behörden in der spanischen Hauptstadt zunehmend vor Probleme. Wie die Zeitung "El Mundo" am Sonnabend berichtete, lehnt die etwa 50 Jahre alte Frau jede Hilfe von Seiten der Behörden ab. Die Österreicherin, deren Name lediglich mit Elisabeth angegeben wird, sei im Mai von Gran Canaria nach Madrid geflogen und habe seit ihrer Ankunft das Terminal 1 des Flughafens Madrid-Barajas nicht mehr verlassen. Sie lebe von Essensresten, die Fluggäste in den Cafeterias zurückließen, oder von Almosen, die Angestellte ihr zusteckten. Ein Flughafensprecher sagte, man habe der im Laufe der Zeit zunehmend verwahrlosten Frau unter anderem ein Rückflug-Ticket nach Österreich angeboten, aber sie habe dieses Angebot abgelehnt. Die Polizei wies darauf hin, dass sie ohne Zustimmung der Österreicherin nichts unternehmen könne. Nach Angaben der Zeitung schweigt die Frau hartnäckig gegenüber Behördenvertretern. Man wisse deshalb nicht, weshalb sie nicht in ihre Heimat zurückkehren wolle.

Geheim-Hochzeit gescheitert. Der Plan eines britischen Liebespaares, sich ganz geheim und weit entfernt von Zuhause am Heiligabend das Jawort zu geben, ist durch das Aufgebot von US-Superstar Madonna (42) und Guy Ritchie zunichte gemacht worden. Jane Tooze und Andrew Davies aus Leicestershire hatten sich die Stadt Dornoch im Norden Schottlands für ihre Trauung ausgesucht, von der die Familie erst im Nachhinein erfahren sollte. Auf dem amtlichen Zettel, auf dem das Aufgebot der Stars ausgehängt wurde und der in sämtlichen britischen und vielen internationalen Zeitungen abgedruckt wurde, stehen jedoch auch noch die Hochzeitsdaten von drei anderen Paaren - darunter Davies und Tooze. "Wir wollten ganz sicher keine Öffentlichkeit für unsere Hochzeit haben", sagte Jane Tooze. "Wir wollten einfach verreisen, über Weihnachten heiraten und es hinterher allen mitteilen. Jetzt müssen wir doch schon vorher einige Telefongespräche führen."

Kuh im Swimmingpool. Eine Schweizer Kuh hat die US-Operndiva Barbara Hendricks in helle Aufregung versetzt. Die in Clarens (Kanton Waadt) lebende US-Sopranistin alarmierte die Polizei, weil in ihrem Swimmingpool eine Kuh schwamm. Mit vereinten Kräften zogen Polizei und Feuerwehr das Tier aus dem Becken.

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