Welt : Notiert

Neben explodierenden Füllfederhaltern und schießenden Armbanduhren trägt James Bond künftig eine neue Waffe bei sich: einen Mitgliedsausweis der Gewerkschaft. Wie die "Times" und der "Guardian" am Mittwoch berichteten, sind die gut 2000 Beschäftigten des britischen Geheimdienstes MI6 in die Gewerkschaft für Spitzenbeamte (FDA) aufgenommen worden. Die Gewerkschaft wird sich künftig für eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen der Spione einsetzen, hieß es in den Berichten. Außerdem können sich die Agenten Ihrer Majestät von der Gewerkschaft in arbeitsrechtlichen Fragen beraten lassen, wenn sie das wünschen. 007 und die anderen Doppel-Nullen haben damit aber keine "Lizenz zum Streiken" erworben, wie FDA-Generalsekretär Jonathan Baume versicherte. Die MI6-Beschäftigten seien auch keine vollwertigen Mitglieder, da auf ihren Mitgliedsausweisen aus Geheimhaltungsgründen keine Fotos und persönlichen Angaben erscheinen dürfen. Ihre Namen und Adressen dürfen auch nicht in die Gewerkschaftskartei aufgenommen werden.

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