Welt : Nudelforschung: Kleckersicher Spaghetti essen

Ein englischer Professor hat nach eigenen Angaben eine kleckersichere Methode des Spaghetti-Essens entwickelt. Von dieser Entdeckung könnten bei richtiger Anwendung "Millionen von Menschen überall auf der Welt" profitieren, sagte Colin Humphreys von der Universität Cambridge am Montag in der "Daily Mail". Die von ihm empfohlene Methode ergebe sich völlig logisch aus einer Untersuchung der "kinetischen Energie, der Zentrifugalkraft und des Reibungswiderstands" der Spaghetti. Die größte Spritzgefahr besteht demnach, wenn man die Spaghetti auf der Gabel aufrollt. Die Nudelspitze könne sich durch diese Bewegung so sehr beschleunigen, dass die Tomatensoße 1,20 Meter weit durch die Luft geschleudert werde. Dies sei am besten zu vermeiden, wenn man die Nudeln direkt über einem waagerecht gehaltenen Löffel auf einer senkrecht gehaltenen Gabel aufdrehe. Der Löffel diene dabei als eine Art Schutzschild und fange Soßen-Spritzer ab. "Wir spezialisieren uns auf Forschung, die der Menschheit wirkliche Vorteile bringt", sagte Humphreys zu der Studie. Doch italienische Spitzenköche straften ihn mit Verachtung. Buchautor und Fernsehkoch Antonio Carluccio sagte: "In Italien ist es ein absoluter Fauxpas, Pasta mit einem Löffel zu essen. Die Engländer nehmen einfach immer viel zu viel Soße, weil sie denken, Pasta sei ein Hauptgericht."

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