Welt : Öl und Kaviar

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Die Erdbebenregion im Norden Irans liegt am Kaspischen Meer. Südlich der mehr als 600 Kilometer langen Küste liegt ein fruchtbarer Tieflandstreifen, wo Reis, Tee, Zitrusfrüchte und Tabak angebaut werden. In der vom Erdbeben besonders betroffenen Küstenregion Masandaran zählt neben der Landwirtschaft der Fischfang zu den wichtigsten Einnahmequellen. Hier werden die iranischen Wild Störe wegen des Kaviars gefangen. Doch wegen der Überfischung durch Mafiabanden und der schlechten Wasserqualität sind die Störbestände stark geschrumpft. Bei der Erschließung der Öl- und Gasvorkommen im Kaspischen Meer tritt Iran in Konkurrenz zu den Anrainerstaaten Turkmenistan, Aserbaidschan, Kasachstan und Russland. dpa

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