Oklahoma : Rettungsarbeiten nach Tornado weitgehend beendet

Nach dem verheerenden Wirbelsturm in Oklahoma sind die Rettungsarbeiten weitgehend abgeschlossen. Zum ersten Mal nach dem Tornado wurden während der vergangenen Stunden keine weiteren Leichen oder neue Überlebende gefunden. Nun geht es vor allem ums Aufräumen.

Nach dem Sturm kommt das große Aufräumen. Foto: Reuters
Nach dem Sturm kommt das große Aufräumen.Foto: Reuters

Nach dem verheerenden Tornado in Oklahoma sind die Rettungsarbeiten weitgehend beendet. Wie der Sender CNN am Mittwoch berichtete, gehe es nun vor allem ums Aufräumen. Seit den ersten Stunden nach dem Wirbelsturm seien keine weiteren Leichen oder neue Überlebende gefunden worden. Offiziellen Angaben zufolge starben durch den Wirbelsturm 24 Menschen, mehr als 230 wurden verletzt. Das Unwetter war am Montag mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde durch die Region um die Kleinstadt Moore gefegt. Der Tornado hinterließ eine gut drei Kilometer breite Spur der Verwüstung.

Die Helfer wollten nun alle zerstörten Gebäude mindestens dreimal durchsuchen, sagte Feuerwehrchef Gary Bird dem Sender CNN. Es sei einer der schwersten Tornados in der US-Geschichte gewesen, hieß es. „Wir haben den Eindruck, dass es statt um Such- und Rettungsarbeiten jetzt um Wiederaufbau geht“, sagte der Bürgermeister der am stärksten betroffenen Ortschaft Moore, Glenn Lewis.

Verheerender Tornado in Oklahoma, USA
Helfer im Einsatz: Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Oklahoma verheerende Schäden angerichtet. Die Zahl der Toten wurde zwischenzeitlich mit über 90 angegeben, wurde nun aber auf 24 nach unten korrigiert. Foto: ReutersWeitere Bilder anzeigen
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21.05.2013 09:07Helfer im Einsatz: Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Oklahoma verheerende Schäden angerichtet. Die Zahl der Toten wurde...

Die Behörden rechneten den Angaben zufolge nicht mit weiteren Leichenfunden. Er gehe „zu 98 Prozent davon aus“, dass unter den Trümmern keine weiteren Toten und Überlebenden entdeckt würden, hatte Bird am Dienstag gesagt. Der Tornado hatte auch mehrere Schulen zerstört. Unter den Trümmern starben auch Kinder. (dpa)

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